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Hamelner Löschzüge rücken viermal aus - Freiwillige unterstützen

Feuer, Rauch und Augenbrennen

HAMELN. Haupt- und ehrenamtliche Kräfte der Hamelner Feuerwehr sind am Samstag innerhalb von nur zehn Stunden zu vier Einsätzen ausgerückt. In Afferde und in Klein Berkel wurden sie von Freiwilligen der jeweiligen Ortsfeuerwehren unterstützt.

veröffentlicht am 26.05.2018 um 12:37 Uhr
aktualisiert am 26.05.2018 um 15:50 Uhr

Löscheinsatz am Schöt. Foto: leo
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Am Südkampweg und an der Gerhard-Hauptmann-Straße brannten Komposthaufen. Am Schöt bestand gegen Mittag die Gefahr, dass der Schwelbrand auf den Wald übergreift. Feuerwehrleute, die sich wegen des aufsteigenden Rauches zum Teil mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, verlegten eine 80 Meter lange Schlauchleitung, um den auf einem Grundstück glimmenden Rasenschnitt löschen zu können. In einer Gartenkolonie in Afferde hatten Jugendliche kurz nach 2 Uhr mehrere Löschversuche unternommen. Dort waren die Flammen schon auf einen Sichtschutzzaun aus Holz übergegriffen. Freiwillige der Feuerwehr Afferde verlegten eine Schlauchleitung und bekämpften den Brand. Mit einer Wärmebildkamera suchte ein Hamelner Trupp nach versteckten Glutnestern. Die Kompostbrände dürften nach Meinung von Experten durch Selbstentzündung entstanden sein. Die Flächen- und Walbrandgefahr ist angesichts der sommerlichen Temperaturen relativ hoch. Im Kreis Hameln-Pyrmont gilt für Grasland die zweihöchste Warnstufe 4. Der Waldbrand-Feuerindex steht auf Stufe 3. Um 9.04 Uhr waren Löschzüge zur Grothstraße gerufen worden. Eine Seniorin klagte über Augenbrennen. In ihrer Wohnung soll am Vortag eine neue Gasheizung installiert worden sein. Die Lage war unklar. „Wir haben umgehend Messungen vorgenommen“, sagte Brandrat Andreas Zerbe vom Einsatzführungsdienst. Ein explosionsfähiges Gemisch sei zum Glück nicht vorhanden gewesen. „Es hat in der Wohnung nach verbranntem Kunststoff gerochen.“ Feuerwehrleute machten sich auf die Suche nach der Ursache – und entdeckten sie in der Küche. „Auf einer Herdplatte, die jetzt kalt war, dürfte wohl am Freitagabend ein Toaster teilweise geschmolzen sein“, sagte Zerbe. Das habe den Geruch verursacht. Um 11.24 Uhr fuhren die Feuerwehren Hameln und Klein Berkel zum Sozialtherapeutischen Zentrum am Kirchbrink. Dort hatte ein Rauchmelder Alarm ausgelöst. Schnell stand fest: „Es war ein Fehlalarm. Die Ursache ist unbekannt“, sagte Einsatzleiter Zerbe.

Feuerwehrleute haben eine 80 Meter lange Schlauchleitung verlegt. Foto: ube
  • Feuerwehrleute haben eine 80 Meter lange Schlauchleitung verlegt. Foto: ube


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