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Großaufgebot an Rettungskräften in Lüntorf / Gerümpel in Brand geraten

Feuer in Wohnhaus – 13 Menschen in Gefahr

LÜNTORF. Rettungssanitäter und ein Notarztteam haben am Sonntagabend im Lüntorfer Feuerwehrhaus 13 Personen versorgt. In einem Wohnhaus war gegen 18 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Die neun Hausbewohner und vier Besucher befanden sich im Gebäude, bevor sie auf den Brand aufmerksam wurden. Sie wählten den Notruf.

veröffentlicht am 25.11.2018 um 20:40 Uhr
aktualisiert am 26.11.2018 um 13:07 Uhr

Feuerwehrkräfte aus mehreren Orten waren im Einsatz. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Als erste Löschmannschaften eintrafen, hatten sich die Bewohner schon vor dem Haus aufgehalten, sagte Einsatzleiter Thomas Feldmann. Mehrere mit schwerem Atemschutz ausgerüstete Feuerwehrkräfte gingen in das verrauchte Gebäude. Während ein Trupp den Brandort in einem Zimmer lokalisierte und gegen die Flammen vorging, suchten Feuerwehrleute im Haus nach möglichen weiteren Personen. Finden konnten sie niemanden – das Haus war leer.

Das Feuer sei in einem Raum in einem Anbau des Backsteinhauses ausgebrochen, teilte Feldmann mit. Im Zimmer soll „Gerümpel“ gebrannt haben. Mehrere Elektrokabel sollen danebengelegen haben. Ob ein technischer Defekt an einer Stromleitung den Brand auslöste, ist offen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Beamte der Tatortgruppe suchten bereits am Abend nach Spuren.

Es war nicht ausgeschlossen, dass die Bewohner giftige Rauchgase eingeatmet hatten, bevor sie sich ins Freie retten konnten. Um kurz vor 18.30 Uhr ließ der Rettungsdienst über die Leitstelle MANV-Alarm auslösen. MANV steht für Massenanfall von Verletzten. Neben einem Notarzt fuhren mehrere Rettungswagen nach Lüntorf. Später stellte sich heraus, dass keines der Opfer Verletzungen davongetragen hatte.

Das Haus ist vorerst unbewohnbar. Emmerthals Bürgermeister Andreas Grossmann kam zum Brandort. Gut möglich, dass sich die Gemeinde um eine Ersatzunterkunft für die Bewohner bemühen muss.



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