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Retter führen Bewohnerin ins Freie / Kissen und Decke brennen

Feuer in Mehrfamilienhaus

BAD PYRMONT. Feuerwehrkräfte haben Dienstagmittag eine Frau aus einer verrauchten Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Arolser Straße geholt. In einem Wohnzimmer waren Kissen und eine Decke in Brand geraten. Die Bewohnerin wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Untersuchung ins Bathildiskrankenhaus gefahren.

Einsatzfahrzeuge stehen an der Arolser Straße. Foto: ey
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Ein Postbote hatte gegen 14.45 Uhr das laute Piepen eines Rauchmelders gehört. Der Briefträger – selbst aktiver Feuerwehrmann – wusste sofort, was zu tun war. Er setzte einen Notruf ab, klingelte bei den anderen Hausbewohnern. Bad Pyrmonts Feuerwehrleute befanden sich nach einem weiteren Einsatz noch in der Wache. Die Brandschützer waren zuvor zur Severinstraße gerufen worden. Bei Bauarbeiten hatten Staubwolken eine Brandmeldeanlage Alarm auslösen lassen. Björn Meyer und Markus Hannig rüsteten sich auf der kurzen Anfahrt mit schweren Atemschutzgeräten aus. Die beiden Feuerwehrleute waren es, die die verqualmte Wohnung betraten. Die Retter entdecken die 56-jährige Bewohnerin, die auf Klingeln nicht reagiert hatte und bringen sie auf einem Balkon in Sicherheit, löschen dann den Schwelbrand. Ermittelnde Polizeibeamte vermuten, dass eine Zigarettenkippe das Feuer entfacht hat. Ein größerer Schaden sei nicht entstanden.

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