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Sirenenalarm – vier Ortswehren und zwei Rettungswagen rücken aus

Feuer auf Dachterrasse gibt Rätsel auf

veröffentlicht am 15.09.2016 um 19:58 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:59 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Ein aufmerksamer Nachbar sah gegen 17.20 Uhr schwarzen Rauch aufsteigen. Er lief sofort zum Gerätehaus und löste dort per Hand Sirenenalarm aus. Eine Hausbewohnerin setzte nahezu zeitgleich einen Notruf ab. 29 Freiwillige der Feuerwehren Amelgatzen, Welsede, Hämelschenburg und Kirchohsen rückten mit fünf Löschfahrzeugen, das DRK mit zwei Rettungswagen aus. Die Terrasse sei mit Bohlen ausgelegt worden, erklärt der stellvertretende Gemeindebrandmeister Kay Leinemann. Das Feuer habe ein zentimeterdickes Loch in das Holz gebrannt.

Die Mieterin und ihr Sohn hielten sich eigenen Angaben zufolge zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Wohnung auf. Die Frau habe die Flammen vor Eintreffen der Feuerwehr mit einer Decke und mit einem Handtuch bekämpft, sagte Leinemann.

Der Junge wurde von Rettungsassistenten des Roten Kreuzes untersucht. Es bestand anfangs der Verdacht, dass er giftigen Qualm eingeatmet hat.

Ein Feuerwehrmann warf wenig später eine Kettensäge an und entfernte die verkohlten Bretter. Auf der Suche nach Glutnestern wurde der Brandort mit einer Wärmebildkamera abgesucht. „Wir wollten sichergehen, dass sich die unter dem Holzbelag verlegte Teerpappe nicht entzündet hat“, erklärt Leinemann.

Die Polizei teilte auf Anfrage mit, sie habe keine Hinweise auf Brandstiftung entdeckt. Die Ermittler halten es für möglich, „dass die starke Sonneneinstrahlung den Brand verursacht hat“.



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