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19-Jähriger wurde mit Haftbefehl aus Bayern gesucht / Bundesweit 6000 Beamte im Einsatz

Festnahme bei Zollaktion

Eine bundesweite Kontrollaktion des Zolls hat in der Hamelner Innenstadt für Aufsehen gesorgt. An dem Großeinsatz waren 6000 Zollfahnder beteiligt. Im Fokus der zweitägigen Sonderaktion standen vor allem die Einhaltung der Mindestlohnzahlungen sowie die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter verschiedener Branchen

veröffentlicht am 16.09.2018 um 12:57 Uhr
aktualisiert am 17.09.2018 um 09:50 Uhr

Verhaftung auf der Osterstraße – Zollbeamten ist ein Gesuchter ins Netz gegangen. Polizisten bringen ihn ins Gefängnis.Foto: bha

Autor:

SANDRA HELTNER
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HAMELN. Eine bundesweite Kontrollaktion des Zolls hat in der Hamelner Innenstadt für Aufsehen gesorgt. An dem Großeinsatz waren in ganz Deutschland 6000 Zollfahnder beteiligt. Im Fokus der zweitägigen Sonderaktion standen vor allem die Einhaltung der Mindestlohnzahlungen sowie die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter verschiedener Branchen. Das Gesamtergebnis der Zollkontrollen soll am kommenden Montag bekannt gegeben werden.

Auf Nachfrage bestätigt Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig, dass auch die Kontrolle in der Osterstraße in Hameln im Rahmen der bundesweiten Aktion durchgeführt wurde. Wie viele Geschäfte in Hameln überprüft wurden, konnte der Zolloberinspektor nicht mitteilen.

Passanten hatten am Mittwoch beobachtet, wie ein Mann von Polizisten abgeführt wurde. „Bei der Zollkontrolle war ein 19 Jahre alter Mann aufgespürt worden, gegen den ein Haftbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz vorlag“, bestätigt Polizeihauptkommissar Jörn Schedlitzki. „Wir haben den Gesuchten festgenommen und zur Jugendanstalt Hameln gebracht.“ Von dort aus wird der junge Mann, dessen Haftbefehl in Bayern ausgestellt wurde, weiter zur Justizvollzugsanstalt nach Hof gebracht. Ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz kann dann vorliegen, wenn dem Mann eine illegale Einreise oder der Aufenthalt außerhalb des ihm zugewiesenen Landkreises vorgeworfen wird. Näheres hierzu konnten die Sicherheitsbehörden nicht mitteilen.



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