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Zwei Kommissare attackiert

Faustschläge – Emmerthaler verletzt Polizisten

GROHNDE. Ein Emmerthaler hat am Maifeiertag zwei Polizisten verletzt. Der alkoholisierte Mann habe Beamten Faustschläge verpasst und auch nach ihnen getreten, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der 34-Jährige verbrachte die Nacht zum Mittwoch zur Ausnüchterung in einer Zelle.

veröffentlicht am 03.05.2018 um 17:47 Uhr
aktualisiert am 03.05.2018 um 19:40 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Zunächst schien es so, dass die Polizisten einen reinen Routineeinsatz vor sich hatten. Ein 35-jähriger Mann aus Grohnde hatte gegen 21.30 Uhr nach den Gesetzeshütern gerufen. An seiner Haustür klingele ein Fremder Sturm, höre damit auch nicht auf, als er angesprochen wurde, schilderte der Grohnder der Polizei sein Anliegen.

„Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, konnten sie sich zunächst vernünftig mit dem Verursacher unterhalten“, sagte Polizeisprecherin Stephanie Heineking-Kutschera. Das sollte sich rasch ändern. Da der Emmerthaler „deutlich unter Alkoholeinfluss stand und seinen Weg nicht eigenständig fortsetzen konnte“, wollten die Beamten den Mann mit zur Hamelner Dienststelle nehmen.

In den Streifenwagen sei der Emmerthaler noch freiwillig gestiegen, so die Oberkommissarin. Doch dann sei seine Stimmung umgeschlagen. Unvermittelt habe der Mann einem neben ihm sitzenden Beamten (30) mit der Faust ins Gesicht geschlagen und den Fahrer des Wagens mit den Beinen gegen die Rippen und eine Schulter getreten.

Mit vereinten Kräften konnten die Polizisten den Randalierer aus dem Wagen zerren, zu Boden bringen und ihm Handschellen anlegen. Der Betrunkene habe die Polizisten beleidigt und bedroht, bevor die Fahrt ohne weitere Störungen weiterging, sagte Heineking-Kutschera. Das änderte sich auf der Wache. Als der Emmerthaler in die Gewahrsamszelle gebracht werden sollte, soll er erneut randaliert haben. Ein Polizeikommissar (25) habe einen Faustschlag kassiert und sei verletzt worden, hieß es von der Polizei.

Auch der Polizeikommissar, der zuvor im Streifenwagen einen Schlag einstecken musste, soll verletzt worden sein. Der Randalierer habe ihn gegen das Schienbein getreten, berichtete die Sprecherin.

Helfen sollte das dem Mann nicht. Kurz nach der Attacke saß er in der Gewahrsamszelle, um die Nacht über seinen Rausch ausschlafen zu können. Der 34-Jährige wird sich nun wegen Widerstand und Körperverletzung in zwei Fällen sowie wegen Beleidigung und Bedrohung verantworten müssen.



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