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Online-Meldung setzt Gesuchte unter Druck / Frau meldet sich bei Polizei

Familie auf Zebrastreifen fast überfahren

HAMELN. Nach einer Straßenverkehrsgefährdung fahndete die Hamelner Polizei nach einem schwarzen Renault Mégane. Die Fahrerin konnte mittlerweile ausfindig gemacht werden. Der Fall ereignete sich bereits in der vergangenen Woche am Fußgängerüberweg auf dem 164er Ring/Ecke Sedanstraße. Eine Familie wurde beim Überqueren der Straße fast überfahren.

veröffentlicht am 24.08.2016 um 13:30 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:00 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Es war 11.09 Uhr, als die Hamelner Polizei am Mittwoch die Bevölkerung um Mithilfe bat. Kurz nachdem Dewezet Online den Fall – es geht um eine Straßenverkehrsgefährdung – öffentlich gemacht hatte, gingen die ersten Hinweise von Lesern ein, meldete sich die gesuchte Autofahrerin beim 7. Kommissariat, das für Verkehrsstraftaten zuständig ist. Die Fahndung konnte ad acta gelegt werden. Die Ermittler hatten nach einem schwarzen Renault Mégane mit einer auffälligen Beschriftung gefahndet. Der Vorfall habe sich bereits in der vergangenen Woche am Fußgängerüberweg auf dem 164er Ring/Ecke Sedanstraße ereignet, sagte Oberkommissar Jens Petersen. Am Mittwoch, 17. August, gegen 7.40 Uhr wollte dort eine Familie über den Zebrastreifen gehen. Die Fahrerin eines auf dem 164er Ring herannahenden Renault habe ihre Geschwindigkeit zunächst merklich verlangsamt, sodass die Fußgänger auf die Fahrbahn traten. Als sich die Personengruppe auf der Fahrbahnmitte befand, soll die Autofahrerin ihren Renault plötzlich beschleunigt haben. Der Familienvater (40) sei zurückgesprungen, um nicht von dem Wagen erfasst zu werden, hieß es. An seinem fünfjährigen Sohn sei der Renault „sehr knapp vorbeigefahren“, sagte der Mann. Mutter und Tochter konnten gerade noch rechtzeitig gewarnt werden und ebenfalls zurückweichen. Verletzt wurde zum Glück niemand. Der schwarze Renault fuhr so schnell weg, dass die Eltern das Kennzeichen nicht erkennen konnten. Der Vater erstattete Anzeige. Das 7. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes nahm Ermittlungen auf – und ging schließlich an die Öffentlichkeit.



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