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Verkehrsunfall auf Kreisstraße

Fahrerin (30) stirbt: Golf schleudert gegen Holztransporter

HASTENBECK/VOREMBERG. Am Freitagnachmittag hat sich auf der Kreisstraße zwischen Hastenbeck und Voremberg ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Eine Autofahrerin kam bei der Kollision mit einem Lkw ums Leben. Das Auto, mit dem die 30-jährige Salzhemmendorferin unterwegs war, prallte in einer Kurve mit einem Holztransporter zusammen. Feuerwehrkräften gelang es die Frau, die im Fahrzeug eingeklemmt war, aus dem Auto zu befreien. Doch für die Verunglückte kam jede Hilfe zu spät.

veröffentlicht am 09.06.2017 um 20:16 Uhr

Ein VW Golf prallte auf der Kreisstraße bei Voremberg gegen einen Lkw. Die Fahrerin des Volkswagens kam bei dem Zusammenstoß ums Leben. Ersten Ermittlungen nach soll das Auto innerhalb einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Der Notarzt konnte der Salzhemmendorferin nicht mehr helfen. Die Frau verstarb noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer zog sich Verletzungen zu.

Die junge Frau war gegen 16.50 Uhr mit ihrem VW Golf auf der Kreisstraße in Richtung Voremberg unterwegs. Zu Beginn einer Rechtskurve soll der Volkswagen ins Schlingern geraten sein, teilten ermittelnde Polizeibeamte mit. Der Wagen soll sich anschließend gedreht haben und ist dann auf die Gegenfahrbahn geraten, hieß es von der Polizei. Der Golf stieß mit der Beifahrerseite gegen die entgegenkommende Zugmaschine eines unbeladenen Holztransporters.

Der Lkw-Fahrer (52 Jahre aus dem Auetal) schilderte den Polizisten, dass er noch versucht habe zu bremsen. Den Zusammenstoß konnte der Mann aber nicht mehr verhindern. Neben einem Notarztteam wurden Feuerwehrkräfte aus Hameln und Tündern alarmiert. Auch zwei Rettungswagen der Hamelner Feuerwehr fuhren zur Unfallstelle. Die Einsatzkräfte brauchten schweres hydraulisches Rettungsgerät, um die Frau aus dem Fahrzeug befreien zu können.

Feuerwehrkräfte banden ausgelaufenes Öl ab. Foto: fn
  • Feuerwehrkräfte banden ausgelaufenes Öl ab. Foto: fn

Die Polizei setzte bei der Spurensicherung speziell geschulte Unfallursachen-Ermittler ein. Experten machten Aufnahmen, die für ein „Photogrammetrisches Interaktives Digitales Auswerte-System“ verarbeitet werden. Mit ihnen versuchen Polizeibeamte, die Unfallursache auf digitalem Weg zu ermitteln.

An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von über 30 000 Euro. Die Kreisstraße war bis in die Abendstunden hinein voll gesperrt.

Die Untere Wasserbehörde forderte ein Spezialunternehmen an. Die Fachkräfte reinigten die mit Öl verschmutzte Fahrbahn. Auch Erdreich musste ausgekoffert werden. Der Volkswagen wurde sichergestellt.

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