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Illegales Autorennen?

Fahranfänger (18) rast mit Tempo 116 durch Hameln

HAMELN. Erst seit dem August darf ein 18 Jahre alter Hessisch Oldendorfer ohne Begleitung Auto fahren. Vermutlich muss der junge Mann demnächst drei Monate lang darauf verzichten. Der Grund: Der Autofahrer raste am Freitag nach Polizeiangaben mit Tempo 116 über die Pyrmonter Straße. Erlaubt sind auf der Straße maximal 50 Stundenkilometer.

veröffentlicht am 18.02.2019 um 18:14 Uhr

An der Pyrmonter Straße wurde die Geschwindigkeit kontrolliert. Ein Fahranfänger fuhr 66 Stundenkilometer zu schnell. Foto: Polizei
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Beamte der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden standen am Freitagabend unweit der beiden Tankstellen am Straßenrand der Bundesstraßen. Die Polizisten führten zwischen 19.30 Uhr und 20.15 Uhr Geschwindigkeitsmessungen durch.

Die Polizeibeamten standen noch keine 20 Minuten, als ein BMW förmlich an ihnen vorbeischoss. Am Steuer der 18-jährige Hessisch Oldendorfer. 116 Stundenkilometer soll das Handmessgerät angezeigt haben. „Abzüglich der Toleranz ergab sich eine vorwerfbare Geschwindigkeit von 112 Stundenkilometern“, teilte Inspektionssprecherin Stephanie Heineking-Kutschera am Montag mit.

Der Fahranfänger soll in dem Moment einen Volkswagen überholt haben, der „mit annähernd gleich hoher Geschwindigkeit“ auf der Pyrmonter Straße stadteinwärts unterwegs war. Der VW-Fahrer (20, Salzhemmendorf) hatte zunächst Glück: Sein Wagen wurde nicht geblitzt.

Dennoch müssen beide Fahrer mit Folgen rechnen. Die Polizei geht davon aus, dass sich die jungen Männer ein illegales Autorennen geliefert haben. „Es wurde sowohl gegen 20-Jährigen , als auch den Fahrer des BMW ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen eingeleitet“, sagte die Oberkommissarin.

Dem Hessisch Oldendorfer drohen neben der Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von mindestens 760 Euro ein dreimonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. „Da sich der Fahranfänger in der Probezeit befindet, dürfte dieses zusätzliche Konsequenzen, wie zum Beispiel eine Nachschulung für die vor Kurzem erworbene Fahrerlaubnis, mit sich bringen“ hieß es aus der Polizeiwache an der Lohstraße.



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