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Führerschein war ihm bereits entzogen worden / 28-Jähriger alkoholisiert

Fahndern geht notorischer Verkehrssünder ins Netz

HAMELN. Der Hamelner Polizei ist ein notorischer Verkehrssünder ins Netz gegangen. Nachdem ihm die Fahrerlaubnis in Deutschland entzogen worden war, soll der Mann untergetaucht und einfach weiter Auto gefahren sein. Die Landkreis-Behörde halte den 28-Jährigen für ungeeignet, ein Fahrzeug zu führen, sagte Hauptkommissar Jens Petersen am Donnerstag.

veröffentlicht am 15.02.2018 um 14:27 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Er sei schon zu oft negativ aufgefallen. Der bulgarische Führerschein war bereits zur Sachfahndung ausgeschrieben worden. Einer Streife des Einsatzdienstes fiel am späten Mittwochabend gegen 23.40 Uhr an der Sandstraße ein mit vier Personen besetzter Fiat Ibiza auf. Der Wagen wurde gestoppt. Bei der Kontrolle kam heraus, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Seine Atemkonzentration habe am Kontrollort mehr als 0,5 Promille betragen, hieß es. Bei der Überprüfung des ausländischen Führerscheins, den der in Hameln lebende Mann den Beamten aushändigte, stellten die Fahnder fest, dass dieser schon vor längerer Zeit eingezogen werden sollte. Bereits Ende vergangenen Jahres war der 28-Jährige vom Landkreis angewiesen worden, die Fahrerlaubnis abzugeben. „Dieser Aufforderung ist er aber nicht nachgekommen“, sagt Petersen. Der Mann sei in der Vergangenheit bereits des Öfteren durch verkehrsrechtliche Verstöße und sogar durch Verkehrsstraftaten aufgefallen. Die Polizisten stellten den Führerschein des Autofahrers sicher. Der Hamelner wird sich nun wegen einer Trunkenheitsfahrt und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen.

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