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Nach Automatenaufbruch geflüchtet

Fahnder scheuchen Gesuchte aus Gebüsch

KLEIN BERKEL. Fahndern der Hamelner Polizei sind zu mitternächtlicher Stunde zwei mutmaßliche Mitglieder einer möglicherweise bundesweit agierenden georgischen Bande ins Netz gegangen. Die Männer sind offenbar auf das Knacken von Automaten spezialisiert. Sie hatten eine Liste mit Standorten von Zigarettenautomaten dabei.

veröffentlicht am 24.10.2017 um 15:05 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Am Dienstag gegen 0.30 Uhr erhielt die Leitstelle der Polizei den Hinweis, dass gerade an der Zinngießerstraße ein Zigarettenautomat aufgebrochen wird. Mehrere Streifenwagen fuhren zum Tatort. Einer Besatzung kam ein silberfarbener Wagen, an dem auswärtige Kennzeichen angebracht waren, entgegen. Die Kommissare konnten noch erkennen, dass das Fahrzeug in der Böcklerstraße verschwand. Die Fahnder gaben ihre Beobachtung über Funk an ihre Kollegen, die sich noch auf der Anfahrt befanden, weiter. Im Zuge der Fahndung entdeckte eine Streife einen Opel Astra aus dem Oberbergischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) – das Auto stand an der Stegerwaldstraße und war unverschlossen. Im Zündschloss steckte der Schlüssel. Die Beamten machten sich auf die Suche nach den Insassen, scheuchten dabei zwei Männer auf, die sich in einem Gebüsch versteckt hatten. Bei dem Versuch, zu flüchten, wurden die Verdächtigen von den Polizeibeamten gestellt. Die mutmaßlichen Automatenknacker mussten sich auf den Boden legen. Dort wurden sie gefesselt. Die Festgenommen seien durchsucht und zur Wache gebracht worden, hieß es. „In dem Opel haben die Kollegen einen Geldscheinbehälter entdeckt – er stammt aus dem aufgebrochenen Zigarettenautomaten“, sagte Oberkommissar Jens Petersen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Männer (33 und 40) in der Nacht noch weitere Geräte aufbrechen wollten. „Die polizeilichen Maßnahmen und die Ermittlungen dauern noch an“, sagte der Polizeioberkommissar.

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