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Feuerwehr, Wasserbehörde und Bauhof stundenlang im Ölbekämpfungseinsatz

Erneut Umwelteinsatz – diesmal im Wald

HAMELN. Ein bislang unbekanntes Auto hat im Klütwald größere Mengen Motoröl verloren. Der Wagen habe auf einem geschotterten Waldweg eine etwa 1500 Meter lange und pechschwarze Ölspur gezogen, sagte Brandamtmann Thomas Breitkopf vom Einsatzführungsdienst der Feuerwehr. In der Nähe eines Baches waren zudem zwei Öllachen zu sehen.

veröffentlicht am 30.11.2017 um 18:00 Uhr

Mit einem Radlader lässt die Umweltbehörde größere Mengen Erde und Schotter abtragen. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Zum zweiten Mal in dieser Woche mussten Feuerwehr, Umweltbehörde und Bauhof einen großangelegten Ölbekämpfungseinsatz starten. Erst am Dienstag war in Klein Berkel ein Isolieröl-Gemisch aus einem Lastwagen in die Kanalisation gelaufen und von dort in Humme und Weser gelangt (wir berichteten). Der Umwelteinsatz zog sich über zwölf Stunden hin. 30 000 Liter kontaminiertes Wasser mussten mit drei Saugwagen abtransportiert werden.

Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr gegen 14.10 Uhr in den Klüt gerufen. Im Bereich Hohler Stock zwischen der Abzweigung zur Riepenburg und Halvestorf drohte Öl die Umwelt zu gefährden. Feuerwehrleute versuchten, das Motoröl mit Bindemitteln unschädlich zu machen. Marie Köhn von der Unteren Wasserbehörde ließ kontaminierte Erde und einen Teil der Schotterschicht mit einem Radlader abtragen. Der Einsatz zog sich bis zum Abend hin.

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