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Tat in Salzhemmendorf – Festnahmen in Coppenbrügge

Einbruchsversuch in Tankstelle

Salzhemmendorf/Coppenbrügge. Einbrecher haben in der Nacht zu Donnerstag versucht, in eine Tankstelle in Salzhemmendorf einzusteigen. Es kann sein, dass sie dabei gestört wurden. Das Vorhaben scheiterte. Noch in der Nacht nahmen Polizeibeamte zwei Männer als mutmaßliche Täter vorläufig fest.

veröffentlicht am 12.02.2016 um 11:28 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

Frank Neitz

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Reporter / Fotograf zur Autorenseite

Um kurz nach Mitternacht entdeckte eine Anwohnerin zwei dunkle Gestalten, die sich an der Tür auf dem Tankstellengelände zu schaffen machten. Die Frau wählte den Notruf, schilderte den Beamten in der Kooperativen Regionalleitstelle ihre Beobachtung.

Als kurz darauf die ersten Polizeibeamten eintrafen – Streifenwagen aus mehreren Landkreisen wurden nach Salzhemmendorf geschickt – waren die Täter bereits geflüchtet. Eine Streifenwagenbesatzung konnte später zwei verdächtige Personen in einem Feld erkennen. Die beiden nahmen Reißaus, liefen in Richtung des Lauensteiner Baches und verschwanden in der Dunkelheit.

Vorerst, denn um kurz nach zwei Uhr war die Flucht zu Ende. Die Polizei hatte die Fahndung inzwischen auch auf das Gebiet von Coppenbrügge ausgeweitet. Und dort griff eine Streifenwagenbesatzung zwei polizeibekannte Männer auf, deren Bekleidung stark verschmutzt und durchnässt war. Da sich die beiden bei ersten Befragungen in Widersprüche verwickelten und die Gesamtumstände auf eine Tatbeteiligung hindeuteten, wurden die Männer (24 Jahre aus Coppenbrügge und 25 Jahre aus Hameln) als Tatverdächtige vorläufig festgenommen.

Die Polizei prüft nun Zusammenhänge mit einer Tat, die bereits in der Nacht von Sonntag, 7. Februar, zum Montag, 8. Februar in Coppenbrügge verübt wurde. Dort versuchten Unbekannte, ebenfalls in die Räumlichkeiten einer Tankstelle einzudringen. Die Ermittlungen dauern an.

Durch diese verglaste Tür wollten Täter in den Verkaufsraum einer Tankstelle einsteigen. Glasermeister Andreas Jung behebt den Schaden.Foto: Wal



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