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Geld und Gegenstände aus Vereinsheim und Yachten gestohlen

Einbruch beim Motorboot-Club Hameln

Hameln. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat es auf dem Gelände des Motorboot-Club Hameln einen Einbruch gegeben. Nach Angaben der Polizei seien Gegenstände aus dem Vereinsheim und mehreren Yachten gestohlen worden. Außerdem haben die Täter ein Schlauchboot abgeleint und abtreiben lassen.

veröffentlicht am 09.06.2016 um 13:51 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Über ein kleines Fenster zum Duschraum sind die Diebe in das Vereinsheim eingedrungen. Hier wurden neben einen TV-Receiver auch zahlreiche Schlüssel für die Steganlage und dort befindliche Boote entwendet. Am Bootsanleger wurden zudem mindestens sechs Motoryachten durchsucht, aus drei Yachten wurden Bargeld, Taschenlampen, Handfunkgeräte und ein Camping-TV-Gerät entwendet. Schließlich leinten die Täter noch ein am Bootssteg festgemachtes Schlauchboot ab, das daraufhin die Weser stromabwärts trieb und erst im Bereich der Uferstraße von Anwohnern entdeckt wurde. Offenbar wurde versucht, die Zündung des motorangetriebenen Bootes kurzzuschließen. Ob die Täter das Boot genutzt haben, um vom Tatort zu flüchten, oder lediglich die Befestigung am Bootssteg gelöst und das Boot führerlos haben treiben lassen, ist nicht bekannt. Zeugen der Vorfälle sollen sich unter Tel. 05151/933-222 mit der Polizei in Hameln in Verbindung setzen.Mittwochnachmittag bemerkten Mitglieder, dass Unbekannte ins Vereinsheim und im Hafen liegende Jachten eingestiegen waren. Ermittler der Polizei gehen davon aus, dass die Tat in der Nacht auf Mittwoch verübt wurde.

Mindestens einer der Täter stieg durch ein 30 mal 40 Zentimeter kleines Fenster in den Duschraum des alten Vereinsheimes. Hier stahlen die Einbrecher einen Satelliten-Receiver, brachen einen Schlüsselkaten auf und gelangten an die Schlüssel des Bootsstegtores und von im kleinen Hafen liegender Boote.

Vom Steg aus öffneten die Täter die Abdeckungen von sechs Sportbooten und brachen auch Türen von Kajüten auf. Aus drei der Jachten stahlen sie neben Bargeld auch Taschenlampen, Funkgeräte und einen Fernseher. Es ist möglich, dass die Einbrecher mit einem der Boote geflüchtet sind. Einer der geklauten Schlüssel steckte im vereinseigenen Arbeitsboot. Die Täter müssen vergeblich versucht haben, das Wasserfahrzeug zu starten. Ein im Hafen festgemachtes Schlauchboot mit Außenbordmotor war dagegen verschwunden. Das mehrere Tausend Euro teure Boot wurde auf Höhe der Uferstraße von Anwohnern entdeckt und an Land gezogen. „Offenbar wurde versucht, die Zündung des Bootes kurzzuschließen“, sagte Polizeioberkommissar Jens Petersen.

Die Mitglieder des Motorboot-Clubs haben inzwischen reagiert. Ihre Boote sind unverzüglich mit Alarmanlagen ausgerüstet worden, zudem wurde ein Sicherheitsdienst engagiert. MCH-Hafenmeister Oliver Winkler, in dessen Motorjacht ebenfalls eingestiegen wurde, vermutet, dass keine Profis am Werk waren. „Die hätten Interesse an den Motoren gehabt“, so der Bootseigner. In den letzten 40 Jahren sei es der erste Einbruch gewesen, ist von Vereinsmitgliedern zu hören. Inklusive der Investitionen in den Diebstahlschutz soll dem MHC ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich entstanden sein.



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