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Feuerwehr sucht in Haus nach Personen / Polizei vermutet technischen Defekt als Brandursache

Drei Verletzte bei Wohnungsbrand in Bisperode

BISPERODE. Bei einem Wohnungsbrand in Bisperode sind Montagabend drei Bewohner eines Hauses leicht verletzt worden. Es war nicht ausgeschlossen, dass sie giftige Rauchgase eingeatmet hatten. Eine 46 Jahre alte Frau habe leichte Verbrennungen am Arm erlitten, teilte die Polizei mit. In einer Küche hatte ein Elektrogerät Feuer gefangen.

veröffentlicht am 03.06.2019 um 22:24 Uhr
aktualisiert am 13.06.2019 um 12:32 Uhr

Der Angriffstrupp wurde nach den Löscharbeiten von anderen Kräften abgelöst. Foto; fn
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Neben einem größeren Aufgebot an Feuerwehrkräften waren ein Notarztteam und die Besatzungen mehrerer Rettungswagen angerückt.

Die Einsatzmeldung erreichte die Feuerwehrleute gegen 19.15 Uhr. Aus einer Küche des Wohnhauses an der Langen Straße zieht dunkler Rauch, hieß es darin. Coppenbrügges stellvertretender Gemeindebrandmeister Cord Pieper traf als Erster am Brandort ein. Obwohl er von Bewohnern erfahren hatte, dass sich niemand mehr im Haus aufhalte, ging Pieper auf Nummer sicher: Der erfahrene Feuerwehrmann ließ einen drei Kräfte starken Angriffstrupp zusammenstellen. Die Feuerwehrleute sollten zunächst nach möglicherweise noch im Gebäude befindliche Personen suchen.

Sebastian Stein, Robin Schellberg und Jan Bartling hatten sich für den Einsatz mit schwerem Atemschutz ausgerüstet. Personen konnte der Löschtrupp nicht entdecken. In dem auf über 100 Grad Celsius aufgeheizten Raum habe der Rauch bis auf Kopfhöhe unter der Decke gestanden, sagten die Feuerwehrleute. Den Brand am Elektrogerät hatte ein Bewohner zuvor schon abgelöscht, erzählten die Kräfte. Der Trupp löschte letzte Brandnester und kühlte mit einigen Stößen aus einem Strahlrohr eine Zwischendecke. Die Einsatzkräfte brachten auch zwei Meerschweinchen in Sicherheit.

Ermittelnde Polizeibeamte vermuten, dass der Brand an einem Toaster entstanden war. Vermutlich durch einen technischen Defekt, wie ein Polizist sagte. Die Bewohnerin (46) soll sich bei Ausbruch des Feuers nicht in der Küche aufgehalten haben, hieß es von der Polizei. Zwei vier und sechs Jahre alten Kinder seien in einer Nachbarwohnung gewesen waren nicht den gefährlichen Rauchgasen ausgesetzt.

Die Wohnung im von zehn Personen bewohnten Haus soll stark verrußt und derzeit nicht bewohnbar sein, sagten Einsatzkräfte. Der 68 Jahre alte Bewohner, den den Toaster ablöschte, wurde zu Untersuchungen in eine Klinik gefahren. Die Lange Straße war während des Feuerwehreinsatzes voll gesperrt. Durch den Brand sei es auch zu einem Gebäudeschaden in noch nicht ermittelter Höhe entstanden, teilte ein Polizeibeamter mit.



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