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Fahndung erfolglos - Polizei bittet um Hinweise

Drei maskierte Männer überfallen Tankstelle in Hameln

Hameln. Drei maskierte Männer haben am frühen Samstagmorgen zwischen 0.48 und 0.50 Uhr die Westfalen-Tankstelle an der Pyrmonter Straße in Hameln überfallen. Die Täter bedrohten eine Angestellte mit einem Messer, plünderten die Kasse und entwendeten Zigaretten. Das Opfer erlitt einen Schock. Die Polizei bittet um Hinweise unter 05151/933222.

veröffentlicht am 20.02.2016 um 11:09 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:36 Uhr

Westfalen
Ulrich Behmann

Autor

Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Mit Spürhunden und einem Suchhubschrauber hat die Polizei am frühen Samstagmorgen in Hameln stundenlang nach drei Räubern gefahndet – allerdings ohne Erfolg. Helikopter „Phönix“ war am Flughafen Langenhagen gestartet, um die Einheiten am Boden zu unterstützen. Die Maschine ist mit einer Wärmebildkamera und mit einem starken Scheinwerfer ausgestattet – sie kreiste längere Zeit über der Stadt. Nach Angaben von Oberkommissar Jens Petersen wurden aus der Luft schwer zugängliche Gebiete abgeflogen. Die Ermittler suchen Zeugen. Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, die Wache (Tel. 05151/933222) anzurufen.
 Die Verbrecher waren um 0.48 Uhr in die Westfalen-Tankstelle an der Pyrmonter Straße gestürmt. Ein Täter bedrohte die Angestellte (39) mit einem Messer. Das Trio plünderte die Kasse und nahm zudem eine noch unbekannte Menge Zigaretten mit. Alles ging sehr schnell – der Überfall dauerte nur zwei Minuten. Die Kriminellen flüchteten zu Fuß in Richtung Brückenkopf. Die Angestellte blieb nach Angaben der Polizei körperlich unversehrt. „Sie war allerdings geschockt“, erzählt ihre Kollegin Miriam Bödeker (31) im Gespräch mit der Dewezet.
 In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand das Überfallopfer schon wieder hinter dem Verkaufstresen an der Kasse – allerdings war die Hamelnerin diesmal nicht allein. Es sei schon „hart“, so kurz nach dem Raubüberfall wieder zu arbeiten, „aber es muss ja weitergehen“, sagt sie. Als der Maskierte mit dem Messer vor ihr herumfuchtelte, habe sie „nicht mehr denken können“, sagt die 31-Jährige, die anonym bleiben möchte.
 Man sieht der Frau an, dass sie noch sehr unter dem Eindruck des Geschehens steht. „Wie es in mir aussieht, geht niemanden etwas an“, sagt sie. „Ich brauche kein Mitleid.“ Die Polizei hat die Hamelnerin über die Möglichkeit, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, aufgeklärt. „Ich werde sicher darüber nachdenken“, sagt die Angestellte. Die Gesichter der Täter konnte das Opfer nicht sehen. Zwei Räuber hatten sich Strickmützen, in denen sich Sehschlitze befanden, über die Köpfe gezogen. Der dritte Mann benutzte ein schwarz-weiß kariertes Tuch. Er habe damit Mund und Nase abgedeckt, berichtete ein Fahnder.
 Zwei Verbrecher trugen schwarze Kapuzen-Sweatshirts, der dritte ein weißes Shirt. Die Gesuchten sollen etwa 1,80 Meter groß und schlank sein. Sie haben akzentfrei Deutsch gesprochen.



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