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Nach Unfall: Rettungshubschrauber angefordert / Verletzte wohl nicht in Lebensgefahr

Den Gegenverkehr übersehen

Hameln. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagabend auf dem Ostertorwall ereignet. Eine Rollerfahrerin und ihre Sozia wurden schwer verletzt. Ein Zweirad, auf dem zwei Jugendliche saßen, war frontal gegen ein entgegenkommendes Auto geprallt. Einsatzkräfte forderten für eine Verletzte den Einsatz eines Rettungshubschraubers an. Lebensgefahr soll aber nicht bestanden haben, berichteten Polizeibeamte.

veröffentlicht am 06.10.2015 um 22:23 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:37 Uhr

Eine 16 Jahre alte Rollerfahrerin war um kurz nach 19 Uhr auf dem Ostertorwall in Richtung Münsterbrücke unterwegs. Hinter ihr saß eine 17-jährige Mitfahrerin auf der Vespa. Beide Jugendlichen stammen aus Bad Münder. Auf Höhe einer Kreuzung an der Rattenfänger-Halle wollte die junge Frau nach links in die Mühlenstraße abbiegen. Offenbar hatte die Fahrerin in dem Moment nicht auf den Gegenverkehr geachtet, der ebenfalls wie die Rollerfahrerin bei Grün die Ampel passierte. Im Kreuzungsbereich stieß die Vespa mit einem Audi zusammen. Der Wagen, in dem ein 23 Jahre alter Mann aus Bad Münder und eine Beifahrerin saßen, erfasste den Roller frontal – die jungen Frauen prallten gegen das Auto und stürzten auf die Straße.

Mehrere Rettungswagen fuhren zum Unfallort. Ein Notarztteam und Rettungssanitäter versorgten die Schwerverletzten. Sie sollen ansprechbar gewesen sein. Am Sana-Klinikum landete wenig später ein Rettungshubschrauber. Der mitgeflogene Notarzt wurde zur Unfallstelle gefahren und unterstützte dort die Rettungskräfte. Die zwei schwer verletzten Frauen wurden ins Hamelner Krankenhaus gefahren und dort behandelt. Der Hubschrauber wurde nicht mehr benötigt. Der Ostertorwall war über eine Stunde lang voll gesperrt. Feuerwehrkräfte leuchteten den Unfallort mit Halogenstrahlern aus. fn

Rettungskräfte versorgen die verletzten Roller-Fahrerinnen an der Unfallstelle.Wal



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