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Fahranfänger hat doch Führerschein

Computerfehler löst Ermittlungsverfahren aus

HAMELN. Der Fahranfänger aus Magdeburg, der am Montag in Hameln arge Probleme bei Ausparken an der Heinrichstraße hatte (wir berichteten), hat entgegen ersten Informationen der Polizei doch einen Führerschein. Der 18-Jährige war beim Rangieren mit einem Mercedes zunächst gegen einen Laternenmast und dann gegen ein Auto gefahren.

veröffentlicht am 14.06.2017 um 08:20 Uhr
aktualisiert am 14.06.2017 um 10:50 Uhr

Symbolfoto: pixabay
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
Laut Auskunftssystem, auf das die Polizei Zugriff hat, war der Mann zu diesem Zeitpunkt nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Das habe sich im Nachhinein als falsch erwiesen, sagte Oberkommissar Jens Petersen am Mittwoch. Da der 18-Jährige während der Unfallaufnahme nicht anwesend war, er auch später nicht angetroffen werden konnte und dieser laut Computer keine Fahrlizenz hat, hatten Beamte bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der in Magdeburg gemeldete Autofahrer war aufgrund der Pressemitteilung in der Polizeiwache Lohstraße erschienen. Er konnte zwar immer noch keinen Führerschein vorlegen, schilderte aber gegenüber den Beamten, dass er vor zirka zwei Wochen seine Fahrerlaubnis für die Klasse B erhalten habe. Jedoch sei ihm nur ein vorläufiger Führerschein ausgehändigt worden. Eine Anfrage bei der zuständigen Führerscheinstelle in Magdeburg ergab, dass der „richtige“ Karten-Führerschein seit Montag zur Abholung bereitliegt. "Aufgrund dieser Überschneidung haben wir während der Unfallaufnahme die Auskunft ,Keine Fahrerlaubnis vorhanden' erhalten und mussten davon ausgehen, dass der 18-Jährige keinen Führerschein besitzt", erklärt Petersen.
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