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31-jähriger schwer verletzt

Bundeswehrsoldat auf offener Straße zusammengeschlagen

HOLZMINDEN. Wie erst jetzt mitgeteilt wurde, war es bereits am Donnerstag, 10. August, kurz nach Mitternacht auf der Allersheimer Straße zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der ein 31-jähriger Mann erheblich verletzt wurde. Der Mann ist Bundeswehrsoldat und hatte nach eigenen Angaben zuvor kräftig seine Beförderung gefeiert.

veröffentlicht am 21.08.2017 um 18:41 Uhr

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Die Polizei in Holzminden war in der besagten Nacht um 0.17 Uhr über die Kooperative Regionalleitstelle Weserbergland in Hameln darüber informiert worden, dass in der Allersheimer Straße bei der Aral-Tankstelle eine verletzte, blutverschmierte Person sitzen würde. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Holzminden traf auf einen 31-jährigen Mann aus Mainz. Der Mann wies insbesondere im Gesichtsbereich erhebliche Verletzungen auf. Ein Rettungswagen transportierte ihn in ein Holzmindener Krankenhaus.

Zuvor schilderte das Opfer gemeinsam mit einem Zeugen den Sachverhalt aus seiner Sicht. Demnach hatte er als Bundeswehrsoldat kräftig seine Beförderung gefeiert. Auf der Allersheimer Straße kam es zu einer Begegnung mit einer bis zu sechsköpfigen Männergruppe, die plötzlich auftauchte und offenbar Streit suchte. Während des anfänglich verbalen Streits begannen zwei Personen aus dieser Gruppe auf den 31-Jährigen einzuschlagen. Die Männer liefen anschließend in Richtung McDonald’s davon. Eine sofortige Fahndung nach den Schlägern verlief erfolglos.

Ein Zeuge beschrieb die flüchtigen Täter wie folgt: 19 bis 25 Jahre alt, etwa 170 bis 180 Zentimeter groß, normale Statur, keine besonderen Auffälligkeiten (Narben, Tätowierungen), südländisches Erscheinungsbild, normal gekleidet.

Die Polizei Holzminden ermittelt gegen die Täter wegen einer gefährlichen Körperverletzung. Die Verletzungen des Opfers waren so erheblich, dass eine Verlegung und stationäre Behandlung in einem Bundeswehrkrankenhaus notwendig wurde.

Zur Ergreifung der Täter suchen die Ermittler noch weitere Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05531/958-0 mit dem Polizeikommissariat Holzminden in Verbindung zu setzen.

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