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Brutaler Messerangriff: 27-Jähriger schwer verletzt

RINTELN. Brutaler Angriff mitten in der Innenstadt: Am Freitag, 9. Oktober, wurde der Polizei eine Schlägerei in der Mühlenstraße gemeldet. Nach der Alarmierung um 21.10 Uhr eilten die Beamten sofort zum Tatort und trafen dort einen schwer verletzten 27-Jährigen aus Rinteln an. „Er ist am Oberarm vermutlich durch einen Messerschnitt derart verletzt, dass eine Arterie getroffen wurde“, erklärt ein Polizeisprecher.

veröffentlicht am 12.10.2020 um 09:40 Uhr
aktualisiert am 12.10.2020 um 12:29 Uhr

Nicht nur der schwer verletzte 27-Jährige wurde von den Beamten angetroffen, sondern im Umfeld der Tat auch vier Tatverdächtige. Es handelt sich um zwei 21-jährige Rintelner, einen 20-jährigen Auetaler und einen 19-jährigen Mann aus Stadthagen.

Die vor Ort befragten Augenzeugen der Tat gaben bei der Polizei an, dass das Opfer in der Mühlenstraße in seinen Pkw einsteigen wollte. In dem Moment seien mehrere Personen aus einem Transporter ausgestiegen und hätten auf den 27-Jährigen eingeschlagen. Das Opfer flüchtete in Richtung der Apotheke und wurde von den tatverdächtigen Personen verfolgt. „In Folge der weiteren Tathandlungen muss dann einer der Tatverdächtigen mit einem scharfen Gegenstand dem Opfer eine tiefe Fleischwunde am linken Oberarm zugefügt haben“, so die Polizei.

Die Personalien der vier jungen Männer aus Rinteln, Auetal und Stadthagen wurden von der Polizei aufgenommen, und die Tatverdächtigen danach auf freiem Fuß angezeigt. Sie wurden am Wochenende noch nicht einvernommen, so ein Polizeisprecher. Das werde aber demnächst passieren. Ob sie dem 27-Jährigen bewusst aufgelauert hatten, weiß die Polizei noch nicht. „Über die Motivation kann noch nichts gesagt werden“, so der Polizeisprecher.

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Das Blaulicht auf einem Polizeiauto. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild

Vor sechs Jahren kam es schon einmal zu einem Messerangriff in der Mühlenstraße. Damals verstarb ein ebenfalls 27-Jähriger nach einer körperlichen Auseinandersetzung, die in einem Messerstich mündete. Ein Jahr später wurde ein 26-Jähriger vom Verdacht des Totschlags freigesprochen, die Richter konnten Notwehr bei der Tat nicht ausschließen. Sowohl der verstorbene 27-Jährige als auch der 26-jährige Täter waren psychisch krank.

HINWEIS: Um den genauen Tathergang am Freitagabend, 9. Oktober, zu rekonstruieren, suchen die Beamten nun dringend Augenzeugen. Die Tat oder zumindest Teile davon haben in Sichtweite des asiatischen Restaurants in der Mühlenstraße stattgefunden. Daher appellieren die Beamten insbesondere an Gäste dieses Restaurants, sich zu melden, wenn sie etwas beobachtet haben.



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