weather-image
19°
×

Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen

Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Eisbergen

Porta Westfalica (mt/nas/dpa). Unbekannte haben am Montagabend versucht die Flüchtlingsunterkunft an der Ravensberger Straße in Eisbergen anzuzünden. Wie die Polizei mitteilt, bleibt es bei einer versuchten schweren Brandstiftung, verletzt wurde niemand. 

veröffentlicht am 15.09.2015 um 15:51 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

Nach bisherigen Erkenntnissen warfen die Unbekannten gegen 23.30 Uhr eine Glasflasche mit einer brennbaren Flüssigkeit gegen die Außenfassade der Unterkunft. An der Gebäudewand entstand hierdurch nur geringer Sachschaden, Rußspuren waren noch zu sehen. Zur Tatzeit hielten sich in den zwei Gebäuden der Unterkunft 37 Flüchtlinge auf.

Der Staatsschutz der Polizei Bielefeld hat die Ermittlungen aufgenommen. Außerdem wurde eine elfköpfige Ermittlungskommission "Eisbergen" aus Staatsschutz und Beamten der Polizei Minden wurde gebildet.

Vom Tatort soll sich ein unbekanntes Fahrzeug entfernt haben. Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat zur Tatzeit oder auch an den Vortagen verdächtige Beobachtungen im Bereich der Unterkunft gemacht? Wer kann Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben? Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon (0521) 5450 entgegen.

Ein Bewohner der Flüchtlingsunterkunft hat den Molotovcocktail fotografiert. Foto:privat


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt