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Feuer in Wintergarten ausgebrochen

Brand in Fischbeck: „Vieles spricht für technischen Defekt“

FISCHBECK. Zwei Tage nachdem eine Doppelhaushälfte in Fischbeck durch einen Großbrand stark beschädigt wurde, haben Spezialisten des Fachkommissariats 1 im Brandschutt nach Spuren gesucht. Die Brandursachenermittler gehen mittlerweile davon aus, dass das Feuer im Bereich eines Wintergartens ausgebrochen ist.

veröffentlicht am 20.04.2017 um 16:48 Uhr

Polizeibeamte suchen im Brandschutt nach Spuren. Foto: Polizei
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In der Nacht auf Dienstag bekämpften rund 100 Einsatzkräfte das Feuer, bei dem ein Schaden von über 200 000 Euro entstand. Schon beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute hatten sich Flammen bereits an der Fassade bis zum Dachfirst ausgebreitet. Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die andere Doppelhaushälfte zu verhindern.

„Nach derzeitigen Ermittlungsstand spricht vieles für einen Defekt in einer stromführenden Leitung, die vom Wohnraum zur Außenwand im Wintergarten führt“, teilt Polizeioberkommissar Jens Petersen mit. Hinweise auf eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung konnten die Experten bei ihrer Spurensuche nicht entdecken.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen und werden Anfang kommender Woche fortgesetzt. Am Montag soll ein weiterer Gutachter nach der Ursache suchen. Dessen Erkenntnisse sollen mit denen der Kripobeamten abgeglichen werden, heißt es. Auch mit den Bewohnern des Hauses – sie waren bei Ausbruch des Feuers im Urlaub – habe die Polizei noch nicht sprechen können.

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