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Beißender giftiger Qualm – zwei Ersthelfer in Klinik

HAMELN. Zwei couragierte Ersthelfer sind am Mittwochvormittag von einem Rettungsteam des Deutschen Roten Kreuzes in die Notaufnahme des Sana-Klinikums gebracht worden. Es besteht der Verdacht, dass die Männer (23, 30) giftige Rauchgase eingeatmet haben. Die Ursache für den Qualm: Ein Topf mit Bohnen war angebrannt.

veröffentlicht am 13.09.2017 um 13:57 Uhr
aktualisiert am 13.09.2017 um 19:30 Uhr

Hauptbrandmeister Andreas Kracht bringt die Ursache allen Übels nach draußen. In diesem Topf waren Bohnen verkohlt. Dadurch hatte sich die ganze Wohnung mit giftigem Qualm gefüllt. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Die Mitarbeiter einer Tischlerei hatten gegen 11.10 Uhr das Piepen eines Rauchmelders gehört und Qualmwolken aus dem Fenster eines Wohnhauses an der Morgensternstraße wabern sehen. Sie informierten sofort die Hausbesitzerin. Die 76-Jährige hatte einen Schlüssel. Als die Tür geöffnet wurde, blickten die Helfer in eine Wand aus Qualm. Graue heiße Rauchgase hätten sich unter den Zimmerdecken gesammelt und die Räume bereits bis zur Hüfte gefüllt, sagte Brandoberinspektor Sven Hildebrandt vom Einsatzführungsdienst der Hamelner Feuerwehr. Ehren- und hauptamtliche Kräfte, darunter Spezialisten des Teams Einsatzleitung, waren angerückt. Ein Trupp, der sich schon auf der Fahrt zum Brandort mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatte, erkundete die zunächst unklare Lage. Nach wenigen Minuten stand fest: Auf einer eingeschalteten Herdplatte stand ein Topf mit Bohnen. Diese waren völlig verkohlt und hatten große Mengen Qualm verursacht. Der Mieter war zum Glück nicht daheim. Im Wohnzimmer brannten allerdings zwei Teelichter. Feuerwehrleute löschten die Kerzen, brachten einen Hochleistungslüfter in Stellung und drückten die Brandgase ins Freie.

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