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Bergeunternehmen rückt an

Beim Entladen: 40-Tonnen-Sattelschlepper kippt um

HASTENBECK. Ein 40 Tonnen schwerer Sattelzug ist am Montagmittag auf einem Feld bei Hastenbeck auf die Seite gekippt. Ein Bergeunternehmen aus Einbeck rückte an, um den havarierten Lkw wieder auf seine zwölf Räder zu hieven. Der Fahrer – er saß im Führerhaus – hatte offenbar Glück und soll sich nur leicht verletzt haben.

veröffentlicht am 13.03.2017 um 17:20 Uhr
aktualisiert am 13.03.2017 um 19:00 Uhr

Umgekippt – mit Seilwinden wurde der Lastwagen wieder auf seine zwölf Räder gezogen. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Der Fahrer des Lkw wollte zirka 25 Tonnen Gärsubstrat anliefern. Der Mann hatte die hydraulische Kippmulde des Lkw hochgefahren, als plötzlich die Räder der linken Fahrzeugseite im feuchten Erdreich einsackten. Wenig später lag der Sattelzug komplett auf der Seite.

Ein Kollege des 56-Jährigen hatte bereits die Fracht seines Lkw abgekippt. Er beobachtete, wie sich das schwere Fahrzeug langsam zur Seite neigte und dann umstürzte. Der Fahrer – er saß im Führerhaus – hatte offenbar Glück und soll sich nur leicht verletzt haben.

Als Diesel aus dem fast vollen 700-Liter-Tank tropfte, reagierten die Lkw-Fahrer. Mithilfe eines Zurrgurtes drückten die Männer den Tankdeckel zu. Angerückte Kräfte der Feuerwehr dichteten den Tankverschluss mit einer Spezialpaste ab, fingen auslaufendes Motorenöl mit Wannen ab. Das Feld, auf dem der Lkw havarierte, gehört zu einem Wasserschutzgebiet.

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Bergungsexperte Thomas Ryll brachte einen Bergungsschlepper auf einem Feldweg in Stellung. Mit zwei 30-Tonnen-Seilwinden wurde zunächst die gekippte Mulde an den Unterbau und kurz darauf der Sattelschlepper wieder auf die Räder gezogen. Der Sattelschlepper wurde abgeschleppt. Die Höhe des Schadens ist unbekannt.

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