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Nach Wasserschaden in einem Bauernhaus – THW-Helfer stützen Lehmschlagdecke ab

Badezimmer droht in Küche zu fallen

WEHRBERGEN. Helfer der Bergungsgruppe des Technischen Hilfswerks aus Hameln sind am Sonnabendvormittag nach Wehrbergen gerufen worden – in einem Bauernhaus am Fährweg drohte eine Zimmerdecke einzustürzen.

veröffentlicht am 21.08.2016 um 18:11 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:30 Uhr

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Die Bewohnerin hatte bereits am Freitag festgestellt, dass in ihrer Küche Tropfen von der Decke fielen. „Die Orchideen auf der Fensterbank waren nass, da habe ich nach oben geschaut und den Schaden entdeckt“, erzählt sie. Sofort wurde das Wasser abgestellt und eine Klempner-Firma informiert. Am nächsten Morgen hatten sich an der Unterseite der Lehmschlagdecke Blasen gebildet. Die Frau hatte Angst, dass das Badezimmer mitsamt einem schweren Warmwasserbehälter von der ersten Etage ins Erdgeschoss fällt.

Zunächst wurde die Hamelner Feuerwehr um Rat gebeten. Hauptbrandmeister Michael Wömpener schaute sich die Beulen an, bat THW-Fachberater Tobias Tasler um eine zweite Meinung. Der THW-Ortsbeauftragte kam nach kurzer Inspektion zu dem Schluss: „Es ist Gefahr im Verzug. Eile tut not. Die völlig durchnässte Decke hätte jederzeit runterfallen können.“ Deshalb wurde die in Klein Berkel stationierte THW-Bergungsgruppe alarmiert.

Mit drei Lastwagen, die jede Menge Balken, Bohlen und Schalbretter geladen hatten, fuhren zwölf Helfer nach Wehrbergen. Die Männer warfen die Kettensäge an und holten den Hammer raus.

Die Lehmschlagdecke wurde mit zehn Holzbalken abgestützt. Die Gefahr war gebannt; ein größerer Schaden am Gebäude konnte verhindert werden. Nach mehr als zwei Stunden rückten die Kräfte wieder ein.

Die Höhe des Wasserschadens stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Auch die Ursache der Leckage ist unbekannt.



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