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Feuerwehr und Fachfirma beseitigen Sturmschaden

B 1 halbseitig gesperrt

GRIESSEM. Auch am Tag fünf nach dem Orkan „Friederike“ sind Feuerwehrleute immer noch damit beschäftigt, Sturmschäden zu beseitigen. Am Dienstagnachmittag musste dafür die Bundesstraße 1 bei Grießem halbseitig gesperrt werden. Eine 15 Meter hohe Fichte war – entwurzelt von einer kräftigen Windböe – gegen andere Nadelbäume gefallen und drohte nun auf den Anbau eines Wohnhauses zu stürzen.

veröffentlicht am 23.01.2018 um 17:06 Uhr

Die Feuerwehr hat die Bundesstraße 1 bei Grießem halbseitig gesperrt. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Die Hauseigentümer hatten den Sturmschaden erst jetzt entdeckt. Gut möglich, dass der Nadelbaum „angeschoben“ war. So nennen Forstleute Bäume, die vom Wind geschädigt sind und auch noch längere Zeit nach einem Orkan umkippen können. Um 14.19 Uhr waren die Freiwilligen der Feuerwehren Grießem und Aerzen alarmiert worden. Zunächst wurde die Lage erkundet. Schnell kamen die Einsatzkräfte zu dem Schluss, dass der Baum nur von einem Hubsteiger aus entfernt werden kann. Wäre der Stamm von unten zerteilt worden, hätte er auf das sogenannte Hundehaus fallen können. Die Fachfirma Böger rückte an. Die Arbeitsbühne wurde auf der B 1 in Stellung gebracht. Feuerwehrleute sicherten das Fahrzeug mit Blaulicht und rot-weißen Leitkegeln ab. Der Baum wurde abgestützt. Dann legte Baumpfleger Marc Sutor die Kettensäge an. Vom Steiger aus wurde die Fichte zerkleinert.

„Friederike“ war am vergangenen Donnerstag mit Spitzenböen von 126 km/h über das Weserbergland hinweggefegt und hatte dabei schwere Schäden angerichtet.

Mit der Kettensäge im Einsatz: Marc Sutor. Foto: ube
  • Mit der Kettensäge im Einsatz: Marc Sutor. Foto: ube

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