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24 Stunden zuvor geriet an derselben Stelle ein Lkw-Fahrer in Not

Auto überschlägt sich – Insassen verletzt

GROHNDE/WELSEDE. Auf der wegen der Straßensperrung bei Amelgatzen derzeit viel befahrenen Umleitungsstrecke Grohnde – Welsede hat sich am Dienstagvormittag gegen 10.10 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Autofahrer und seine Beifahrerin zogen sich dabei Verletzungen zu.

veröffentlicht am 19.12.2017 um 15:10 Uhr

Demoliert kam der Opel Vectra auf einem Feld zum Stehen. Fahrer und Beifahrerin werden von Rettungsteams behandelt. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Die Unfallopfer wurden von einer Notärztin und fünf Assistenten der Rettungswachen Bodenwerder und Bad Pyrmont vor Ort behandelt und kurz darauf nach Hameln zum Sana-Klinikum gebracht. Die Landesstraße 429 war kurzzeitig voll gesperrt. Polizisten leiteten den Verkehr später wechselseitig an den Einsatzfahrzeugen vorbei. Erst am Vortag hatte es an nahezu derselben Stelle einen spektakulären Rettungseinsatz gegeben, an dem neben einem Notarztteam auch Freiwillige der Feuerwehren Welsede, Amelgatzen und Bad Pyrmont beteiligt waren (wir berichteten).

Ermittlern gelang es, den Unfallhergang anhand von Spuren im Matsch und Lehm zu rekonstruieren. Auch Zeugenaussagen wurden ausgewertet. Demnach war der Opel Vectra von Welsede in Richtung Grohnde unterwegs. In einer scharfen Linkskurve verlor der 31 Jahre alte Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet auf den morastigen Grünstreifen, fuhr eine Böschung hinauf und überschlug sich danach auf einem Feld. Umherfliegende Trümmerteile haben einen entgegenkommenden Rettungswagen getroffen und beschädigt, sagte Hauptkommissar Jens Petersen auf Anfrage. Völlig demoliert blieb der Opel auf den Rädern stehen. Auf dem Feld lagen zwei Reisekoffer. Sie sind vermutlich aus dem Kofferraum geschleudert worden.

Exakt 24 Stunden zuvor hatte sich unweit des Unfallortes ein Lastwagen-Fahrer eine Rückenverletzung zugezogen. Der etwa 40 Jahre alte Mann habe in Höhe des Hundeplatzes mit einer Stahlkette hantiert und sich dabei offenbar verletzt, sagte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Kay Leinemann am Dienstag. Der Brummi-Kapitän hatte starke Schmerzen. Deshalb setzte er sich erst einmal auf seinen Fahrersitz. Als er es nicht mehr aushielt, wählte er den Notruf. Ein Notarztteam kümmerte sich um den Berufskraftfahrer. „Wir mussten den Verletzten so schonend wie möglich aus dem Führerhaus holen. Deshalb habe ich eine Rettungsplattform angefordert“, erklärt der Einsatzleiter. Von diesem Podest aus war es möglich, den Mann behutsam aus dem Fahrzeug zu tragen. Er wurde anschließend nach Bad Pyrmont zum Bathildiskrankenhaus gebracht.

Foto: ube
  • Foto: ube
Am Vortag mussten Feuerwehrleute unweit des Unfallortes einem verletzten Lkw-Fahrer helfen. Foto: ube
  • Am Vortag mussten Feuerwehrleute unweit des Unfallortes einem verletzten Lkw-Fahrer helfen. Foto: ube


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