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Feuerwehr befreit Frau aus Unfallwagen / Drei Verletzte in Kliniken gefahren

Auto stürzt Abhang hinunter

GRIESSEM. Über 40 Rettungskräfte rückten am Sonntagnachmittag zu einem Verkehrsunfall bei Grießem aus. Ein Auto, mit dem eine dreiköpfige Familie auf der Pyrmonter Straße unterwegs war, verunglückte innerhalb einer lang gezogenen Kurve. Die drei Fahrzeuginsassen zogen sich teils schwere Verletzungen zu.

veröffentlicht am 08.05.2016 um 20:14 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:03 Uhr

Frank Neitz

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Reporter / Fotograf zur Autorenseite

Eine Frau musste von den Rettern aus dem Auto geholt werden.

Gegen 16 Uhr war ein Mercedes in Richtung Bad Pyrmont unterwegs. In einer scharfen Linkskurve fuhr der Wagen geradeaus weiter, knallte gegen einen Bordstein, schoss über eine Bruchsteinsteinmauer und kippte anschließend einen vier Meter hohen Abhang hinunter. Der Mercedes kam erst auf der Beifahrerseite liegend auf einem Feld zum Stehen.

Anwohner, die einen lauten Knall gehört hatten, kümmerten sich um die Unfallopfer und leisteten Erste Hilfe. Ein 24-jähriger Grießemer setze einen Notruf ab und hielt Kontakt zur Leitstelle. Der Fahrer und ein kleines Kind konnten das Auto verlassen. Da sich die Beifahrerin noch im Fahrzeug befand, wurden Feuerwehrleute aus Grießem und Aerzen alarmiert. Zwei Notärzte und drei Rettungswagen kümmerten sich um die Verletzten.

Mit der Seilwinde eines Einsatzfahrzeuges sicherten die Feuerwehrkräfte den Mercedes, bevor die Helfer die schwer verletzte Frau aus dem Fahrzeug holen und dem Rettungsdienst übergeben konnten. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Bad Pyrmont und Hameln gefahren. Warum der neuwertige Mercedes – es soll sich um einen Mietwagen handeln – von der Fahrbahn abkam, konnten Ermittler der Polizei nicht sagen. Die Beamten konnten den Fahrer noch nicht befragen.

Feuerwehrleute haben den verunglückten Mercedes mit einem Stahlseil gesichert, um die Beifahrerin retten zu können. Das Auto schoss über eine Bruchsteinmauer und stürzte eine Böschung hinunter.Foto: fn



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