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Schwerer Verkehrsunfall bei Hajen / Unfallursache noch unbekannt

Auto prallt gegen Baum – Fahrer tot

HAJEN. Auf der Kreisstraße zwischen Hajen und Daspe hat sich am Sonntagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Für einen 49 Jahre alten Mann aus Bodenwerder kam jede Hilfe zu spät. Er war mit seiner Limousine frontal gegen einen Baum geprallt.

veröffentlicht am 29.01.2017 um 15:57 Uhr
aktualisiert am 29.01.2017 um 17:38 Uhr

Trümmerfeld: Der Audi A 6 ist frontal gegen einen Baum geprallt und hat sich danach überschlagen. Der Wagen landete schließlich auf dem Dach. Fotos: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Der Autofahrer war gegen 10.40 Uhr mit seinem Audi A 6 in Richtung Hajen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Limousine nach links von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Wagen. Er landete auf dem Dach und blieb auf einem Acker liegen. Das Wrack war dermaßen stark verformt, dass Ersthelfer nicht erkennen konnten, wie viele Personen darin eingeklemmt waren.

Die Leitstelle in Hameln schickte neben einem Notarzt aus Bodenwerder und zwei Rettungswagen der Stadt Hameln auch die Feuerwehren Börry und Kirchohsen zum Unfallort. Die Rettungsmannschaften setzten schweres Gerät ein. „Mit einer Rettungsschere und einem hydraulischen Spreizer haben wir zwei Fahrzeugtüren und die B-Säule entfernt“, sagt Einsatzleiter Kay Leinemann. Das Notarztteam konnte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach der Bergung der Leiche versammelten sich die Feuerwehrleute und sprachen gemeinsam mit Diakon Michael Ließ, der Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist und als Zugführer vor Ort war, das Vaterunser. „Wir haben den Toten ausgesegnet“, sagte Ließ.

Ermittler der Tatort-Gruppe unterstützten ihre Kollegen vom Einsatz- und Streifendienst bei den Ermittlungen. Angehörige konnten erst gegen 15.30 Uhr erreicht werden. Deshalb berichtete Dewezet Online erst kurz danach ausführlich. „Das Wrack wurde sichergestellt, die Leiche beschlagnahmt“, sagte Hauptkommissar Dirk Barnert. Das sei Routine.

Rettungsmannschaften der Feuerwehr schneiden den eingeklemmten Fahrer aus dem Wrack.

Die mit Trümmern übersäte Kreisstraße war während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumungsarbeiten bis 13 Uhr voll gesperrt.



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