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Unfallopfer eingeklemmt – Fahrzeug fängt Feuer

Auto prallt gegen Baum – Fahrer stirbt

THÜSTE / SALZHEMMENDORF. Auf der Landesstraße 462 hat sich am Freitagabend ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Autofahrer verlor dabei sein Leben.

veröffentlicht am 23.12.2017 um 06:00 Uhr

Rettungsschere und Spreizer liegen bereit, um das eingeklemmte Unfallopfer zu befreien. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Der Mann war mit einem VW Polo vermutlich von Salzhemmendorf in Richtung Thüste unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Wagen von der Fahrbahn ab und prallte frontal und mit großer Wucht gegen einen Baum. Der Fahrer wurde in den Blechmassen eingeklemmt. Das Fahrzeug fing Feuer. Ersthelfer versuchten vergeblich, die Flammen mit Milch aus Tetra-Paks zu löschen. Der erste Notruf ging um 20.50 Uhr bei der Leitstelle in Hameln ein. Der Disponent schickte ein Notarzt-Fahrzeug aus Bad Münder, Rettungswagen der DRK-Wache Hemmendorf und der Schnellen Einsatzgruppe aus Marienau sowie die Feuerwehren Salzhemmendorf, Coppenbrügge und Wallensen zum Unfallort. „Wir haben das Feuer im Motorraum mit einem Wasser-Schaum-Gemisch bekämpft“, sagte Michael Lang von der Feuerwehr Salzhemmendorf. Wenige Stunden zuvor war er auf der Bundesstraße 65 bei Bückeburg auf einen schweren Geisterfahrer-Unfall zugekommen und hatte dort Erste Hilfe geleistet.

Da zunächst unklar war, ob eine Person aus dem Wagen geschleudert worden war, suchten Mannschaften der Feuerwehr ein Feld ab.

Die Ermittler der Polizei zogen einen Unfallanalytiker des Kommissariats Bad Münder hinzu. Die Spurensicherung zog sich über längere Zeit hin. Der Spezialist markierte zahlreiche Stellen auf dem Asphalt und machte Fotos. Die Polizei setzte das sogenannte Phidias-Verfahren (Photogrammetrisches Interaktives Digitales Auswerte-System) ein. Phidias ist ein rechnerunterstütztes Tatortaufnahmesystem, mit dem anhand von Fotos maßstabsgerechte Skizzen angefertigt werden können.

Rettungskräfte von nah und fern sind nach Thüste geeilt – für den Autofahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Foto: ube
  • Rettungskräfte von nah und fern sind nach Thüste geeilt – für den Autofahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Foto: ube
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Feuerwehrleute mussten den Toten anschließend mit schwerem Gerät aus den Blechmassen befreien. Dabei wurden hydraulische Schneid- und Spreizwerkzeuge eingesetzt. Die Landesstraße war bis in die Nacht gesperrt.

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