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Tragischer Unfall zwischen Salzhemmendorf und Thüste

Auto prallt gegen Baum – Fahrer kommt ums Leben

SALZHEMMENDORF. Auf der Landesstraße 462 hat sich am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Zwischen Salzhemmendorf und Thüste kam ein Alfa Romeo von der Fahrbahn ab und prallte offenbar mit sehr hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Der Kleinwagen wurde aufgerissen, der Motorblock tief ins Innere des Autos gedrückt. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät.

veröffentlicht am 22.03.2017 um 05:00 Uhr
aktualisiert am 22.03.2017 um 19:41 Uhr

Die Tacho-Nadel blieb bei zirka 150 km/h stehen.
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Nach Angaben der Polizei Bad Münder handelt es sich um einen 27 Jahre alten Mann aus Alfeld. Die Unfallursache stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Einiges deutet darauf hin, dass der Wagen sehr schnell war. Die Tacho-Nadel ist bei etwa 150 km/h stehen geblieben.

Die Ermittler gingen gegen 22.50 Uhr davon aus, dass der Alfa von Salzhemmendorf in Richtung Thüste unterwegs war, plötzlich nach rechts von der Straße abgekommen und über einen Grünstreifen gefahren ist.

Nach Eingang des ersten Notrufes hatte die Regionalleitstelle in Hameln neben einem Notarzt-Einsatz-Fahrzeug aus Gronau und einem Rettungswagen der DRK-Wache Hemmendorf auch die Feuerwehren Salzhemmendorf und Wallensen zum Unfallort geschickt. Zunächst war angenommen worden, dass ein Verletzter im Wrack eingeklemmt wurde. Als die Freiwilligen eintrafen, kümmerte sich bereits das Rettungsteam um den neben dem Wrack liegenden Mann.

Der Alfa Romeo wurde aufgerissen, der Motorblock tief ins Innere des Wagens gedrückt. Fotos: ube

Die Landesstraße werde stundenlang gesperrt bleiben müssen, hieß es am späten Abend. Die Feuerwehr leuchtete den Einsatzort mit Halogenscheinwerfern aus. Polizeibeamte sicherten Spuren, sperrten einen Teil eines Feldes mit Flatterband ab. Große und kleine Trümmerteile waren meterweit durch die Luft geflogen. Hauptkommissar Thomas Ende unterstützte seine Kollegen. Der Unfallursachen-Ermittler setzte bei der Spurensicherung das sogenannte Phidias-Verfahren ein (Photogrammetrisches Interaktives Digitales Auswerte-System). Phidias ist ein rechnerunterstütztes Tatortaufnahmesystem, mit dem anhand von Fotos maßstabsgerechte Skizzen angefertigt werden können.



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