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60 Gäste und Mitarbeiter müssen Gebäude verlassen / Rauchschwaden aus der Küche lösten Brandmeldeanlage aus

Alarm am frühen Morgen: Hotel evakuiert

HAMELN. Löschzüge der Hauptberuflichen Wachbereitschaft und der Freiwilligen Feuerwehr rückten am frühen Sonntagmorgen zu einem Einsatz am 164er Ring aus. Die Brandmeldeanlage im Hotel Mercure hatte um 5.50 Uhr Alarm ausgelöst. Das Gebäude wurde umgehend evakuiert.

veröffentlicht am 20.01.2019 um 15:26 Uhr
aktualisiert am 21.01.2019 um 09:24 Uhr

Der Feuerwehreinsatz dauerte nicht lange. Das Gebäude musste lediglich gut gelüftet werden. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Mit Lautsprecherdurchsagen wurden über 60 Übernachtungsgäste und Hotelmitarbeiter aufgefordert, das Hotel zu verlassen und sich an einem Sammelplatz neben dem Haupteingang einzufinden. Eine Erkundung der Lage ergab, dass im Bereich der Küche Rauchschwaden durch die Räume zogen und den elektronischen Melder aktiviert hatten. Bei der Zubereitung des Frühstücks sei Fett zu heiß geworden. Dadurch sei es zu einer Rauchentwicklung gekommen, teilte Einsatzleiter Carsten Scholz mit. Die Feuerwehr durchlüftete das Gebäude. Die Gäste konnten nach gut einer halben Stunde in der Kälte zurück auf die Zimmer gehen.

Erfahrene Feuerwehrleute erinnerten sich bei der Anfahrt an einen schweren Brand im Hotelkomplex, bei am 12. März 1983 im Eingangsbereich Polstermöbel brannten und das Gebäude stark verraucht war. Der Einsatz entwickelte sich zur größten Menschenrettung der Hamelner Feuerwehr in der Nachkriegszeit. Einsatzkräfte brachten damals 19 Personen über Dreh- und Steckleitern in Sicherheit. Neun Gerettete wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Hamelner Krankenhäuser eingeliefert.

Bereits am Samstag riefen die Auslösungen von zwei weiteren Brandmeldeanlagen in einem Industriebetrieb an der Eugen-Reintjes-Straße und im Sana-Klinikum die Feuerwehr auf den Plan. Es handelte sich um Fehlalarme.



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