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Arbeiter von Roboterarm getroffen?

Aerzener Maschinenfabrik: 29-Jähriger bei Unfall schwer verletzt

AERZEN. In der Aerzener Maschinenfabrik hat sich am frühen Dienstagmorgen gegen 2.30 Uhr ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. Entsprechende Informationen der Dewezet bestätigte Polizeioberkommissar Jens Petersen. Ein 29 Jahre alter Mann aus Bad Pyrmont habe erhebliche Kopfverletzungen davongetragen. Was genau sich in der Halle 4a abgespielt hat, steht noch nicht abschließend fest.

veröffentlicht am 13.06.2017 um 15:48 Uhr

Noch ist unklar, was sich in Halle 4a der Aerzener Maschinenfabrik genau abgespielt hat. Foto: Archiv/Dana
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Es gibt bislang lediglich Vermutungen. Ermittler der Tatort-Gruppe und Beamte des Einsatz- und Streifendienstes stellten vor Ort Nachforschungen an.

Nach Angaben der Polizei befinden sich in der Produktionshalle mehrere automatisch laufende Metallbearbeitungsmaschinen. Sie werden von einem Facharbeiter überwacht. Der 29-Jährige habe das Werkzeugmagazin betreten, sagte Petersen. „Wir wissen bislang nicht, warum.“ Der Verunglückte konnte noch nicht befragt werden. In der Maschine befinde sich ein Roboterarm. „Bei der Spurensuche am Unglücksort haben die Kollegen an diesem Arm Blutspuren und darunter eine Blutlache entdeckt“, berichtet der Oberkommissar. Möglich, dass der Pyrmonter gestolpert und mit dem Kopf gegen den Metallarm geprallt ist. „Es kann auch sein, dass der Roboterarm ausgeschwenkt ist und den Mann getroffen hat“, sagt Petersen.

Kollegen hätten ein lautes Poltern gehört und deshalb nach dem Rechten gesehen. Der Arbeiter sei kurz darauf im Werkzeugmagazin gefunden worden.

Ein Notarzt und mehrere Rettungsassistenten behandelten den Schwerverletzten, brachten ihn zum Bathildiskrankenhaus nach Bad Pyrmont.

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