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19-Jähriger Doppeltäter sitzt in U-Haft

Überfall aufgeklärt - Tankstellenräuber ermittelt

HAMELN. Auch der zweite Raubüberfall auf die Westfalen-Tankstelle an der Pyrmonter Straße ist aufgeklärt. Spuren führten die Polizei zu einem 19-Jährigen aus dem Landkreis Minden-Lübbecke und einem 20 Jahre alten Mann ohne festen Wohnsitz. Der Jüngere ist inzwischen wieder auf freiem Fuß.

veröffentlicht am 06.07.2016 um 10:57 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:02 Uhr

Frank Neitz

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Reporter / Fotograf zur Autorenseite

Ein gegen den 19-Jährigen erlassener Haftbefehl wurde zwischenzeitlich gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Nach seinem Komplizen wird noch gefahndet.
Vor rund vier Wochen ermittelten Kripobeamte ein Trio (16, 17 und 19 Jahre) aus dem Bereich von Minden als Täter, die am 20. Februar die Tankstelle überfallen haben sollen. Jetzt stellte sich heraus: Der älteste der drei Jugendlichen soll auch am später folgenden Überfall vom 6. März beteiligt gewesen sein.
Frühmorgens waren zwei Maskierte in den Verkaufsraum der Tankstelle gestürmt und bedrohten eine Kassiererin (28) mit einer Schusswaffe . Mit erbeutetem Geld und geklauten Zigaretten konnte das Duo in Richtung Brückenkopf flüchten.
Das kriminelle Duo soll noch weit mehr auf dem Kerbholz haben. Am 20. März wurde eine Tankstelle in Minden überfallen – nach dem gleichen Muster wie bei dem Überfall in Hameln. Auch im Mindener Fall wurde die Kassiererin mit einem Messer und einer Pistole bedroht. In einer Spielothek in Petershagen raubten Maskierte Geld aus einer Wechselkasse, nachdem die Täter eine Angestellte (40 Jahre) geschlagen hatten.
Am Mittwoch meldete die Polizei im nordrhein-westfälischen Minden, dass zwei 19 und 20 Jahre alte Mindener die Taten verübt haben.
Bei den Verhören fanden Beamte des Mindener Fachkommissariats heraus, dass die Hamelner Tankstelle zufällig Ziel der Bande wurde. Das Trio hatte sich am Abend zuvor in Minden getroffen, um in der Weserstadt eine Tankstelle an der Portastraße auszurauben. „Aus ihrem Plan, die Angestellten abzufangen und mit Waffengewalt zum Öffnen des Tresores zu zwingen, war jedoch nichts geworden“, sagte ein Sprecher.
Kurz entschlossen seien die drei daraufhin mit einem Auto nach Rinteln gefahren. Sie nahmen dort eine andere Tankstelle ins Visier. Dort fühlten sich die Verbrecher allerdings von Kunden gestört. Weil an den Zapfsäulen zuviel Betrieb herrschte, seien die Männer dann nach Hameln weitergefahren, heißt es.



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