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Bagger verliert Hydrauliköl

Ölfilm auf Weser - Nächtliche Suche nach Verursacher

HAMELN. Eine zunächst unbekannte auf der Weser treibende Flüssigkeit löste am Donnerstagabend einen mehrstündigen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Unterer Wasserbehörde aus. Ein Passant hatte gegen 18.40 Uhr einen auf Höhe des Stockhofes schimmernden Film auf der Wasseroberfläche entdeckt und die Polizei angerufen.

veröffentlicht am 28.09.2018 um 13:08 Uhr
aktualisiert am 28.09.2018 um 13:40 Uhr

Polizei und Feuerwehr finden an Pontons Ölrückstände. fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Die Einsatzkräfte erkundeten einen Bereich an der Kaimauer, an dem der Ölfilm zwischen festgemachten Fahrgastschiffen schwamm. Eine Ursache der Verschmutzung war am Stockhof allerdings nicht auszumachen. Die Feuerwehr ließ eine Drohne aufsteigen um von oben die Ausbreitung der Flüssigkeit zu dokumentieren. Mit Erfolg: Unter der ehemaligen Eisenbahnbrücke war ein zirka zehn Meter breiter Ölteppich zu erkennen. Es stellte heraus, dass der Ölfilm vom Hafen aus in die Weser trieb.

Fündig wurde die Feuerwehr an Land – hinter den ehemaligen Wesermühlen. Aus einem Kettenbagger trat aus einer undichten Leitung Hydrauliköl aus. Die Baumaschine, mit der zuvor auf einer Baustelle am Wehr gebaggert wurde, war am Vormittag zusammen mit vier Pontons an Land geholt worden. An den schweren Hohlkörpern entdeckten Ermittler Ölspuren. Da die Pontons über die Kaimauer ragten und für die Nacht Regenfälle vorausgesagt waren, bestand die Gefahr, dass erneut ein Öl-Wassergemisch in die Weser gelangen konnte. Die Stadtwerke – Pächter des Hafens – ließen am späten Abend einen Radlader kommen, mit dem die Pontons komplett an Land gezogen wurden.



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