weather-image
24°
Polizeihubschrauber dokumentiert Ausmaß der Verschmutzung

Öleinsatz auf der Weser

HAMELN. Mit Diesel in der freien Natur ist nicht zu spaßen. Vermutlich handelte es sich um diesen Kraftstoff, der am Sonntag am Stockhof einen großen Umwelteinsatz von Feuerwehr und Polizei auslöste, bei dem auch ein Hubschrauber minutenlang über der Weser kreiste.

veröffentlicht am 15.07.2018 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 16.07.2018 um 11:24 Uhr

Vom Boot aus wird ein biologisch abbaubares Spezialmittel auf den Ölfilm gesprüht. Foto: fn
Frank Neitz

Autor

Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Auf der Wasseroberfläche trieb am Vormittag ein öliger, glänzend schimmernder Film – gut fünf Meter breit und etwa 100 Meter lang im Bereich der Pluto und des Passagierschiffes Hameln.

An der Promenade roch es stark nach Diesel. „Die beiden Schiffe haben augenscheinlich nichts mit der Verschmutzung zu tun“, sagte Feuerwehreinsatzleiter Ulf Magerhans, nachdem Feuerwehrkräfte die Lage erkundet hatten. Trupps brachten ein Schlauchboot zu Wasser, weitere Feuerwehrleute standen mit einem Mehrzweckboot in Bereitschaft. Vom Boot aus sprühten Kräfte nach Absprache mit der Unteren Wasserbehörde ein biologisch abbaubares Spezialmittel auf den Film, das den Abbauprozess des Stoffs beschleunigen soll. Die Drohne der Kreisfeuerwehr stieg auf. Mit Luftaufnahmen wollten die Feuerwehrleute feststellen, wie weit sich der Schmierfilm ausgebreitet hatte. Auch die Besatzung eines Polizeihubschraubers dokumentiert das Ausmaß der Verschmutzung. Ein Beamter fotografierte aus dem Helikopter heraus. Eine Ölsperre musste die Feuerwehr nicht legen. Die Ursache der Verschmutzung blieb zunächst unklar. fn

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare