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Brummi-Fahrer hat 1,5 Promille intus

40-Tonner schiebt Kleinwagen über Hochstraße

HAMELN. Verkehrsunfall auf der Hochstraße in Hameln - ein 40-Tonnen-Lastzug hat am Mittwochmorgen gegen 7 Uhr einen Kleinwagen gerammt und das quer zur Fahrbahn stehende Auto meterweit vor sich hergeschoben.

veröffentlicht am 20.03.2019 um 07:19 Uhr
aktualisiert am 20.03.2019 um 13:07 Uhr

Der 40-Tonner hat den Kleinwagen erfasst und meterweit vor sich her geschoben. Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Verkehrsunfall auf der Hochstraße in Hameln – ein großer Sattelzug hat am Mittwochmorgen gegen 7 Uhr einen Kleinwagen gerammt. Das Auto stellte sich durch den Aufprall quer zur Fahrbahn. Der 40-Tonner schob es 90 Meter vor sich her. „Der Lkw-Fahrer aus Löhne hat ausgesagt, er habe davon nichts mitbekommen“, sagte Kommissar Mirco Siever. Kein Wunder. Der 39 Jahre alte Mann aus Löhne war offenbar betrunken. Er musste ins Röhrchen pusten. Sein Atemalkoholwert betrug nach Angaben der Polizei mehr als 1,5 Promille. Zum Glück gelang es einer Autofahrerin, den Transporter zu stoppen. „Die Zeugin ist vor den Lastzug gefahren, hat die Warnblinkanlage eingeschaltet und zusätzlich gehupt.“

Zu dem spektakulären Unfall war es bei einem Fahrspurwechsel gekommen. Der Lastwagen-Fahrer soll von der linken Spur auf die rechte gefahren sein, wo sich der Seat Mii befand. Die Zugmaschine erfasste den Wagen. Dadurch drehte sich das Fahrzeug. Die Frau, die am Steuer des Seat Mii saß, muss in diesem Moment große Angst gehabt haben.

Notfallsanitäter der Hamelner Feuerwehr kümmerten sich um die 60-Jährige aus Barntrup. Mit einem Rettungswagen wurde sie zum nahe gelegenen Sana-Klinikum gebracht. Mit rot-weißen Warnkegeln, gelben Blitzleuchten, Blaulicht und einem Hilfeleistungslöschfahrzeug sicherten Feuerwehrleute das Rettungsteam während der Behandlung im Berufsverkehr ab. Ermittler sicherten und markierten derweil Spuren mit Kreide. Die rechte Fahrspur stadteinwärts war knapp zwei Stunden voll gesperrt.

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Ein weiterer Unfall, an dem ein Lastzug (ein weißer Mercedes mit einem weißen Anhänger) beteiligt war, beschäftigt die Hamelner Polizei. Nach dem Fahrer wird gefahndet. Er soll am Dienstag gegen 10.20 Uhr auf der Bundesstraße 83 zwischen Hameln und Ohr einen Verkehrsunfall verursacht haben und anschließend geflüchtet sein. Nach Angaben von Oberkommissarin Stephanie Heineking-Kutschera waren ein grauer Opel Insignia und ein Lkw (in dieser Reihenfolge) in Richtung Ohr unterwegs. Als sich der Opel-Fahrer (19) bedrängt fühlte, weil der Brummi-Kapitän zu dicht auffuhr, ermöglichte er dem Drängler, ihn zu überholen.

Der Lkw-Fahrer soll nach dem Überholvorgang zu früh nach rechts eingeschert sein. Deshalb wich der Autofahrer nach rechts aus – er wollte eine Kollision verhindern. Sein Opel fuhr bei dem Ausweichmanöver gegen die Leitplanke. „Ob der Lkw-Fahrer den Unfall bemerkt hat, ist fraglich. Fest steht aber, dass er der Verursacher ist. Das haben Autofahrer, die sich hinter dem Opel befanden, ausgesagt“, sagt Stephanie Heineking-Kutschera. Das Kennzeichen des gesuchten Lkw-Gespanns habe der der 19-Jährige leider nicht ablesen können. Das für Verkehrsdelikte zuständige 7. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes sucht weitere Augenzeugen. Hinweise werden rund um die Uhr unter 05151/933-222 entgegengenommen.



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