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Lkw-Fahrer in Klinik gebracht / Komplizierte Bergung auf B83

40-Tonner kracht in Leitplanken

Hessisch Oldendorf. Auf der Bundesstraße 83 hat sich am Dienstagvormittag gegen 9.50 Uhr ganz in der Nähe der Abfahrt Hessisch Oldendorf-Mitte ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem sich ein Lkw-Fahrer laut Polizei offenbar nur leichte Verletzungen zugezogen hat. Der 49-jährige Mann aus Rheda-Wiedenbrück wurde von Rettungsassistenten des Roten Kreuzes behandelt und ins Hamelner Krankenhaus gebracht.

veröffentlicht am 24.11.2015 um 10:57 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:21 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

Nach Angaben von Ermittlern war der mit Hausmüll beladene Sattelzug in Richtung Hameln unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache gerieten Räder des 40-Tonners auf den rechten Grünstreifen – offenbar während eines Fahrstreifenwechsels. Der Berufskraftfahrer lenkte seinen Lastzug scharf nach links. Dabei verlor er die Kontrolle über den Fünfachser. Der Sattelzug fuhr quer über drei Fahrspuren und prallte gegen eine Schutzplanke. Zugmaschine, Auflieger und Leitplanke verkeilten sich ineinander. Augenzeugen berichteten, der Lastzug sei direkt vor einem relativ langsam fahrenden Trecker-Gespann über die Straße geschlittert. „Wenn da ein Auto mit 70 oder 100 langgefahren wäre, hätte es fürchterlich gekracht“, meinte ein Mann.
Mit Seilwinden eines großen Bergungsschleppers wurde der Havarist wieder auf die Fahrbahn gezogen. Es war Zentimeterarbeit. Die Achsen der Zugmaschine steckten tief im Erdreich. Mitarbeiter der Straßenmeisterei unterstützten die Bergungsspezialisten aus Bad Eilsen.
Zeitweise mussten zwei der drei Fahrspuren gesperrt werden. Zwischen 12.15 Uhr und 13 Uhr war die Bundesstraße komplett dicht. Der Verkehr wurde von Polizisten umgeleitet. Bergung und Fahrbahnreinigung waren erst um 13.30 Uhr beendet. Die Höhe des Schadens am Lastwagen ist noch unbekannt.

3 Bilder
Der verunglückte Sattelschlepper wird geborgen. Foto: ube


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