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Schwerer Unfall auf der B 64 bei Eimen / Auto prallt mit voller Wucht gegen Baum

35-Jähriger schwebt in Lebensgefahr

veröffentlicht am 25.02.2018 um 16:59 Uhr
aktualisiert am 25.02.2018 um 21:30 Uhr

Das Fahrzeug ist nur noch ein Wrack. Der Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Foto: rb

Autor:

Birgit Schneider

EIMEN. Gäbe es an der Bundesstraße 64 zwischen Mainzholzen und Wenzen für jeden schweren Unfall, der dort passiert ist, ein Warnschild – es wäre wohl kaum noch Platz am Straßenrand. Und am Sonnabend ist es wieder passiert: Ein mit drei Männern besetzter Fiat Punto kommt von der Fahrbahn ab, prallt mit voller Wucht gegen einen Baum. Der 35-jährige Fahrer schwebt in Lebensgefahr, sein 28-jähriger Beifahrer wird schwer verletzt, der Dritte kann sich leicht verletzt selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien.

Um 8.30 Uhr am Sonnabendmorgen wird Großalarm gegeben. Polizei, Notärzte, Rettungsassistenten, die Feuerwehren aus Eimen, Mainzholzen, Vorwohle und Eschershausen eilen zur Unfallstelle. Was sie erwartet, ist ein Bild der Verwüstung: Den Wagen hat es regelrecht zerlegt. Ein Rad liegt auf der Straße, die Batterie auch, der Motorblock wird im Straßengraben gefunden.

Und das hat die Polizei ermittelt: Der Fiat Punto mit den drei Männern kommt aus Richtung Eimen. Auf gerader Strecke kommt das Fahrzeug plötzlich nach links von der Fahrbahn ab, prallt ungebremst gegen einen Straßenbaum, schleudert rund 50 Meter weiter und landet im Straßengraben. Hinweise darauf, dass ein anderes Fahrzeug in den Unfall verwickelt ist, gibt es nicht.

Der Mitfahrer, er ist wie der Fahrer 35 Jahre alt, kann sich selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien, er kommt ins Holzmindener Krankenhaus. Der 28-Jährige und der Fahrer aber sind im Fahrzeugwrack eingeklemmt. Die Feuerwehr muss sie rausschneiden. Der Notarzt entscheidet noch während der Rettungsarbeiten der Feuerwehr, den Hubschrauber zu alarmieren, denn dem Fahrer geht es sehr, sehr schlecht. Christoph 44 landet und fliegt den 35-Jährigen in die Uniklinik nach Göttingen. Er schwebt in Lebensgefahr. Der schwer verletzte 28-Jährige wird mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Hildesheim gebracht.

Ein Abschleppunternehmen birgt schließlich das Fahrzeugwrack. Während der Rettung und Bergung und zur Unfallaufnahme muss die Bundesstraße rund zwei Stunden lang komplett gesperrt werden.

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