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Feuerwehr stundenlang im Einsatz

30 Kilometer lange Ölspur - Polizei fahndet nach Verursacher

HAMELN. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug hat am frühen Donnerstagmorgen eine kilometerlange Ölspur durch Hameln gezogen. Die Feuerwehren Afferde und Hameln waren mehr als drei Stunden im Einsatz, um die glitschige Gefahr unschädlich zu machen. Im morgendlichen Berufsverkehr kam es zu Behinderungen. Betroffen waren auch die Bundesstraßen 1 und 83.

veröffentlicht am 27.04.2017 um 10:35 Uhr

Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Um 5.24 Uhr hatte die Leitstelle ehren- und hauptamtliche Kräfte alarmiert. Neun Fahrzeuge rückten aus. „Wir haben auf der etwa 13 Kilometer langen Strecke reichlich Bindemittel verbraucht“, sagt Sven Hildebrandt vom Einsatzführungsdienst der Feuerwehr. „20 Säcke wurden verbraucht.“ Die Ölspur wurde zunächst an der Cumberlandstraße in Afferde entdeckt. Eine Erkundung der Polizei ergab, dass sie sich auf Hamelner Gebiet bis nach Wehrbergen hinzieht. Bis nach Bad Eilsen im Landkreis Schaumburg sei Öl auf den Asphalt gelaufen - ab Wehrbergen allerdings weit weniger als in Hameln, sagte Hildebrandt. Die gesamte Spur war etwa 30 Kilometer lang. In Hameln fuhr eine Kehrmaschine hinter den Feuerwehrfahrzeugen her und entfernte das kontaminierte Bindemittel von den elf betroffenen Straßen. Mitarbeiter des Bauhofes stellten 18 Warnschilder auf.

Foto: ube
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