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Hohnhorster stößt am Morgen mit Traktor zusammen / Tod noch am Unfallort festgestellt

26-Jähriger stirbt auf B 442

HASTE/HOHNHORST. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 442 bei Haste ist am Donnerstagmorgen ein junger Hohnhorster ums Leben gekommen. Der Mann war gegen 7.25 Uhr in seinem Kleinwagen unterwegs gewesen und mit einem Traktor kollidiert.

veröffentlicht am 28.12.2017 um 17:53 Uhr

Der vollkommen zerstörte Kleinwagen des Unfallopfers ist von der Wucht des Aufpralls in die Leitplanke gedrückt worden. Foto: gus

Autor:

Guido Scholl
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Der Rettungsdienst stellte den Tod des Opfers noch an der Unfallstelle fest. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wollte der 26-jährige Hohnhorster mit seinem VW Polo von der Bahnüberführung (Landesstraße 449) auf die B 442 einbiegen und übersah dabei in der Dunkelheit ein aus Haste kommendes landwirtschaftliches Gespann. Der große Traktor zog einen Kesselwagen als Anhänger hinter sich her. Der 39-jährige Traktorfahrer, ein ebenfalls aus der Gemeinde Hohnhorst stammender Landwirt, konnte nach Polizeiangaben nicht mehr rechtzeitig bremsen. Es kam im Einmündungsbereich zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Kleinwagen wurde in die Leitplanke neben der Bundesstraße geschoben, der Traktor blieb mitten auf der Kreuzung stehen. Der 26-jährige Mann wurde bei dem Zusammenstoß in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Trotz aller Rettungsversuche erlag er laut Polizei noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der DRK-Rettungsdienst, die Feuerwehren Bad Nenndorf, Haste, Rehren und Rodenberg waren zur Unglücksstelle gerufen worden. Die Polizei aus Bad Nenndorf ließ die Straße abriegeln. Für die Unfallaufnahme mussten die B 442 und die L 449 mehrere Stunden lang gesperrt werden, wodurch es zu erheblichen Rückstaus und anderen Verkehrsbehinderungen kam. Etliche Autofahrer mussten beispielsweise vor der Unfallstelle wenden. Die Aufklärungsarbeit war auch deshalb schwierig, weil lange unklar war, wie es genau zu dem Unfall gekommen war. Noch um 10 Uhr war ein Sachverständiger dabei, der Sache auf den Grund zu gehen, wobei er Markierungen auf der Fahrbahn machte. Die Polizei regelte derweil den Verkehr. Dieser Gutachter war im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bückeburg an die Unfallstelle beordert worden. Erst nachdem der Gutachter seine Arbeit beendet hatte, konnte die Bergung des völlig zerstörten Kleinwagens beginnen.

Noch sind die Umstände des Unfalls aber nicht restlos geklärt. Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden daher gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Bad Nenndorf unter der Rufnummer 05723/9461-0 in Verbindung zusetzen.gus



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