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Verdächtiger bereits seit November in Haft

19-Jähriger soll Kinder missbraucht haben

Coppenbrügge. Ein 19 Jahre alter Mann steht im dringenden Tatverdacht, in den Jahren 2013 bis 2015 in Coppenbrügge mehrere Sexualverbrechen begangen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Hannover wirft ihm schweren sexuellen Missbrauch von Kindern vor. Der Verdächtige soll als Jugendlicher und als Heranwachsender „sexuelle Handlungen an Mädchen und Jungen vorgenommen haben“, sagte die Staatsanwältin. Der Beschuldigte sitzt nach Angaben der Staatsanwaltschaft bereits seit dem 5. November 2015 in Untersuchungshaft.

veröffentlicht am 16.02.2016 um 13:39 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:42 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Coppenbrügge. Ein 19 Jahre alter Mann steht im dringenden Tatverdacht, in den Jahren 2013 bis 2015 in Coppenbrügge mehrere Sexualverbrechen begangen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Hannover wirft ihm schweren sexuellen Missbrauch von Kindern vor. Staatsanwältin Kathrin Söfker teilte am Dienstag auf Anfrage der Dewezet mit, der Beschuldigte säße bereits seit dem 5. November 2015 in Untersuchungshaft. Auf den Fall war unserer Zeitung jüngst durch einen Hinweis bei Facebook gestoßen. Weder Polizei noch Staatsanwaltschaft hatten die Öffentlichkeit informiert. Die Inspektion begründet das mit „ermittlungstaktischen Gründen“, die Staatsanwaltschaft spricht von „schutzwürdigen Interessen der Opfer“, die gewahrt werden müssten. Der Verdächtige soll als Jugendlicher und als Heranwachsender „sexuelle Handlungen an Mädchen und Jungen vorgenommen haben“, sagte die Staatsanwältin. Zur Anzahl der Taten könne derzeit abschließend nichts gesagt werden. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen worden. Nach Informationen der Dewezet soll es vier Opfer und mindestens sieben Fälle geben. Die Taten seien im privaten Bereich und nicht im beruflichen Umfeld begangen worden, heißt es. Seinerzeit hatte es eine Hausdurchsuchung gegeben. Das für Sexualstraftaten und Tötungsdelikte zuständige 1. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes in Hameln führt die Untersuchungen. Dem 19-Jährigen droht eine Anklage nach dem Jugendstrafrecht.  



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