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Beim Schwarzfahren erwischt

17-Jähriger per Haftbefehl gesucht

HAMELN/MAGDEBURG. Seine Restjugendstrafe von 450 Tagen darf ein 17-Jähriger nun im Gefängnis absitzen. Der Jugendliche hatte sich beim Schwarzfahren mit der Bahn erwischen lassen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorliegt. Das Amtsgericht Hameln hatte diesen im Mai 2017 erlassen.

veröffentlicht am 06.06.2018 um 10:52 Uhr

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Nachdem ein 17-Jähriger am Monatg auf einer Schwarzfahrt von Schönebeck nach Magdeburg durch Beamte der Bundespolizei festgestellt wurde, stellte sich bei der Überprüfung seiner Personalien heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Dieser wurde aufgrund einer Verurteilung vom Amtsgericht Hameln im Mai 2017 erlassen. Der Jugendliche wurde hier unter anderem wegen Diebstahls und Raub zu einer Strafe von drei Jahren verurteilt, die zum Teil zur Bewährung ausgesetzt wurde. In der Bewährungszeit, wurde der junge Mann wieder straffällig, so dass er nun seine Restjugendstrafe von 450 Tagen im Gefängnis absitzen muss. Neben dem Haftbefehl lag gegen ihn auch eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Hildesheim vor. Diese wurde durch die Bundespolizei über den Aufenthaltsort des 17-Jährigen informiert. Zusätzlich erhält er noch eine Strafanzeige wegen des Erschleichens von Leistungen. Um 9 Uhr wurde der junge Mann in die Justizvollzugsanstalt Burg überstellt, von wo aus er in die Jugendanstalt nach Hameln verbracht wird.

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