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Jungs (9 und 11): „Wir haben mit Feuerbällen experimentiert“

100 Quadratmeter Böschung stehen in Flammen

HAMELN. Ein Feuer am Hamelner Güterbahnhof hat am Sonntagnachmittag die Feuerwehr auf den Plan gerufen. An einer Böschung war auf einer größeren Fläche Gestrüpp in Brand geraten. Ersten Erkenntnissen nach, sollen zwei Jungen (9 und 11 Jahre) für den Brand verantwortlich sein.

veröffentlicht am 24.02.2019 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 25.02.2019 um 13:30 Uhr

Die Feuerwehr löschte das Feuer und wässerte den Boden. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Wenn es stimmt, was zwei junge Hamelner der Polizei zu Protokoll gaben, muss ein Experiment komplett aus der Bahn gelaufen sein. Die „Nachwuchswissenschaftler“ erzählten den Ermittlern, einen Versuch mit „Feuerbällen“ durchgeführt zu haben, sagte ein Beamter. Dabei scheint etwas gehörig schief gelaufen zu sein. Aus kleinen brennenden Bällen wurde schnell ein größerer Vegetationsbrand. Vermutlich fingen anfangs trockene Gräser Feuer. Im Nu fraßen sich die Flammen weiter in Richtung einer Böschung an der Friedrich-List-Straße. Ein Spaziergänger wurde um kurz vor 16 Uhr auf den Brand aufmerksam und informierte die Leitstelle. Als Kräfte der Hauptberuflichen Wachbereitschaft am Güterbahnhof eintrafen, standen bereits 100 Quadratmeter in Flammen, sagte Hauptbrandmeister Jan Loges. Mit dem mitgeführten Wasser aus ihrem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug löschten Trupps die in Brand geratenen Pflanzen und wässerten den Boden.

Was die Brandschützer zwischen weißer Asche und verbrannten Ästen fanden, stellt das von den Jungen geschilderte Experiment allerdings stark infrage. Beim Löschen stießen die Trupps auf eine mit Steinen gebaute Feuerstelle und in einer eine Aluschale liegende Kartoffeln. Die Polizei nahm die Schüler mit zur Dienststelle, wo die Kinder von ihren Eltern abgeholt werden sollten.

Überreste des aus dem Ruder gelaufenen Experiments? Foto: fn


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