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Tödlicher Unfall

Autofahrerin stirbt nach Kollision mit Bahn

LANDESBERGEN. Ein Unfall mit tödlichem Ausgang für eine 53-jährige Frau hat sich am Mittwochmorgen ereignet: Gegen 7.30 Uhr kollidierten ein Pkw und eine Regionalbahn in Richtung Minden. Die Autofahrerin verstarb.

veröffentlicht am 26.09.2018 um 12:17 Uhr
aktualisiert am 27.09.2018 um 10:18 Uhr

Die Anstoßstelle mit erheblichen Beschädigungen an der Regionlabahn. Foto: Polizei

LANDESBERGEN. Ein Unfall mit tödlichem Ausgang für eine 53-jährige Frau hat sich am Mittwochmorgen ereignet: Gegen 7.30 Uhr ereignete sich an einem Bahnübergang in der Nähe des Kraftwerks Landesbergen ein Verkehrsunfall zwischen einer Regionalbahn und einem Pkw, bei dem die Frau verstarb.

Sie befuhr den Verbindungsweg zwischen Heidhausen in Richtung der Bundesstraße 215 und kollidierte auf dem unbeschrankten Bahnübergang mit dem Regionalzug Richtung Minden. Der Zug war mit sieben Fahrgästen besetzt, die alle unverletzt ihre Fahrt mit einem Schienenersatzverkehr fortsetzen konnten. Der Zugführer musste mit Verletzungen in die Helios-Klinik Nienburg eingeliefert werden.

Die Polizei setzte für die Vermessung der Unfallstelle ein spezielles Fotobearbeitungssystem ein, wobei aus einem Polizeihubschrauber Aufnahmen gefertigt wurden. Direkt nach dem Unfall war der Rettungshubschrauber zur Unfallstelle angefordert worden. Die Besatzung kam nicht zum Einsatz. Die Feuerwehr war mit 52 Frauen und Männern am Unfallort eingesetzt und öffnete die verklemmten Türen des Pkw.

Die Bahnstrecke konnte gegen 11.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Es war nicht der erste Unfall an dieser Stelle: Am 30. Dezember 2016 ereignete sich an diesem Bahnübergang ein Unfall zwischen einer Regionalbahn und einem Lkw eines Abfallbeseitigungsunternehmens. Der Fahrer des Lkw erlitt bei dem Zusammenstoß ebenfalls tödliche Verletzungen.

"Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, sich an unbeschrankten Bahnübergängen außerordentlich vorsichtig zu verhalten," appelliert Axel Bergmann, Pressesprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg im Zusammenhang mit dem Unfall. "An solchen Übergängen gelten nicht umsonst Geschwindigkeitsbeschränkungen. Mit großen Andreaskreuzen ist der Bahnübergang kenntlich gemacht. Auch wenn man den Übergang gut kennt, weil man ihn jeden Tag benutzt, darf die Aufmerksamkeit niemals nachlassen. Gefährlich ist auch der Versuch, noch vor einem herannahenden Zug, die Gleise zu überqueren," fasst Bergmann die Tipps zusammen. Weitere Informationen erteilt auch die Bundespolizei, die gerade erst in der Region Hannover gemeinsam mit überregionalen Medien das Thema Verhalten an Bahnübergängen aufgegriffen hatte.



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