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CDU- und SPD-Fraktion einigen sich / Ausschreibung für Erdarbeiten läuft bereits

Zweite Boulebahn und Streetballfeld: Buchholz rüstet seinen Spielplatz auf

Buchholz (tw). Selten war der Rat Buchholz so ratlos wie angesichts der Frage, wie der Spielplatz am Schützenhaus neu gestaltet werden soll (wir berichteten). Jetzt sind die Bürgervertreter unter Vorsitz von Hartmut Krause überzeugt, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Nach einer gemeinsamen Beratung der Fraktionen von CDU und SPD, der ein einstimmiger Beschluss des Rates folgte, steht fest: Der Spielplatz wird eine - zweite - Boulebahn und ein "Multifunktionsfeld" erhalten, auf dem etwa Streetball gespielt werden kann.

Konkret: Die bereits bestehende - erste - Boulebahn wird um zwei Meter vorverlegt und nur noch 14 Meter lang sein. Die zweite Boulebahn, ebenfalls 14 Meter lang, wird in einem Abstand von einem halben Meter hinter der ersten errichtet. Die Gesamtlänge beider Bahnen wird somit 28,5 Meter betragen. Damit hat sich die SPD-Fraktion unter Vize-Bürgermeister Klaus Kappmeier durchgesetzt. Die CDU mit Friedrich Imhoff wollte die Boulebahn ursprünglich auf der anderen Seite des Spielplatzes angelegt wissen. Rechts neben der ersten Boulebahn wird eine Asphaltfläche - Format: 8,50 mal 15 Meter - angelegt. Dieses Multifunktionsfeld kann zum Beispiel für Streetball-Spiele genutzt werden. Mitglieder der SPD-Fraktion wie Thorsten Jenz und Angela Tosar (parteilos) hatten dem Versiegeln der Fläche zunächst skeptisch gegenüber gestanden. Last, but not least wird vor dem bestehenden Karussell eine ortsfeste Tischtennisplatte aufgestellt. Ob in Beton- oder - wegen der abgerundeten Ecken, die die Gefahr von Verletzungen minimieren - in Stahlbauweise, wird noch entschieden. Krause auf Nachfrage dieser Zeitung: "Die Kosten für die Neugestaltung werden etwa 14 000 Euro betragen." Während die Erd- und Asphaltarbeiten von einer Firma ausgeführt werden sollen, soll die Einfassung der Boulebahn und das Glattziehen der Spielfläche eine Gemeinschaftsaufgabe Buchholzer Bürger und Bürgervertreter werden. Die Ausschreibung für die Firmen läuft, das erste Angebot liegt bereits vor. Sämtliche Arbeiten sollen möglichst Ende Juni abgeschlossen sein.

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