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Stadtmeisterschaft: Co-Organisator hört auf

Zoff beim Boulen

Rinteln (ur). Während in Todenmann als einer der Hochburgen des Boulespiels in Schaumburg das Endspiel um den seinerzeit vom "Lindenwirt" Horst Droste gestifteten Pokal des Ortsmeisters bereits am 24. Juni durchgeführt wird, befinden sich die Rintelner Stadtmeisterschaften mit insgesamt 33 Teams noch in der Vorrunde, um die Mannschaften für die Zwischenrunde am 14. Juli in Steinbergen und am 15. Juli in Todenmann auszuspielen.

Mitorganisator Klaus Hundenborn aus Todenmann erinnert die nicht aus Todenmann stammenden Teilnehmer daran, die Spielberichte jeweils innerhalb von drei Tagen bei der Schaumburger Zeitung in Rinteln abzugeben. Ärgernis am Rande: Dass das an sich so locker daherkommende Boule-Spiel auch in Schaumburg nicht mehr frei ist von den Untugenden der Funktionärswirtschaft, belegt wohl die Tatsache, dass sich Hundenborn inzwischen mit Co-Organisator Kurt Uwe Stade so überworfen hat, dass dieser seine Mitarbeit aufkündigte: "Dann kann ich wieder funktionärsfrei Boule spielen, Rotwein trinken und meinen Spaß haben." Hundenborn erklärt den Konflikt mit unterschiedlichen Auffassungen zum Spiel, aber auch damit, dass Stade ein viel zu simples Organisationsmodell für die Meisterschaft entwickelt habe, das so nie hätte funktionieren können: "Und wir in Todenmann als einer Hochburg des Spiels lassen uns natürlich nicht mit unseren Erfahrungen beiseite drängen." Stade soll nunmehr innerhalb einer Woche die bisher von ihm eingesammelten Spielberichte an die Turnierleitung übergeben.

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