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Jugend-, Familien- und Sozialausschuss fordert Geld für Skaterbahn und Kindergartenküche

Wunschzettel: 100 000 Euro für Soziales

Bückeburg (rc). Geht es nach dem Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales, müssen im Haushalt 2006 deutlich mehr Mittel für Aufgaben in diesem Bereich bereit gestellt werden, als Bürgermeister und Verwaltung in ihrer Haushaltsvorlage bisher veranschlagt haben. 20 000 Euro sollen demnach für den Bau der lange geforderten Skateranlage eingestellt werden, weitere 70 000 Euro zumindest als Verpflichtungsermächtigung, damit kurzfristig reagiert werden kann, sollte die marode und bereits mehrfach beanstandete Küche in der Kindertagesstätte am Unterwallweg ausfallen oder gar geschlossen werden.

Außerdem sind dem Ausschuss die Ansätze für Zuschüsse zu Ferienmaßnahmen der Stadtjugendpflege und für Verfügungsmittel der Kindertagesstätte für Maßnahmen und Veranstaltungen sowie zum Erwerb von Geräten für die Jugendfreizeitstätte zu gering. Der Ratsherr Christoph Vauth (CDU) versprach, die Anträge, die von allen Gruppen im Rat im Grunde - gebe es nicht die Finanzkrise - mitgetragen werden, in die Haushaltsberatungen der Mehrheitsgruppe einzubringen. Bei der Kita-Küche ließ er vorsichtig verlauten: "Wir sind dabei." Bei der Skaterbahn erinnerte er daran, dass es Bürgermeister Reiner Brombach gewesen sei, der kein Geld in den Haushaltsansatz gepackt habe. "Seine politische Entscheidung", wertete Vauth. In seinen Erläuterungen hatte der Leiter des Amtes für Jugend, Soziales und Sport, Siegfried Demjanenko, darauf hingewiesen, dass der Haushalt für sein Amt "ein von äußerster Sparsamkeit geprägter Entwurf ist, der teilweise die Schmerzgrenze erreicht." Dies gelte "noch krasser" für den Vermögenshaushalt, in dem es so gut wie keinen Spielraum mehr gebe.

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