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Planungen für das Großereignis "Gesundheitstag" laufen bereits auf Hochtouren / Kursaal steht am 7. Mai im Mittelpunkt

"Wir wollen den Kurort Bad Eilsen gemeinsam vertreten"

Bad Eilsen (tw). Die Planungen fürs Großereignis laufen auf Hochtouren: "Wir - allesamt private Träger - ziehen an einem Strang, wollen nicht länger als Solitäre auftreten, sondern Bad Eilsen gemeinsam vertreten", sagt Peter Schlokat, Inhaber/Geschäftsführer "Haus Berlin". Und erklärt damit, warum er am 7. Mai, zusammen mit neun anderen Privaten, den "Gesundheitstag" im Kursaal organisiert. Erste Kontakte zwischen den Häusern wurden bereits vor knapp zwei Jahren im Rahmen einer (Lebensmittel-)Einkaufsgemeinschaft geknüpft. "Die Idee war und ist: Wir müssen etwas für die Sicherung des Standorts Bad Eilsen tun", unterstreicht Thomas Roggow, Geschäftsführer "Kurpark-Residenz Stuckert". Und ergänzt: "Das können wir nur im Verbund."

Als Hautpkonkurrenten um die Gunst der Pflege-Klientel empfinden die Bad Eilser dabei das benachbarte Bückeburg. Gemeinsam setzen die zehn Häuser dem Angebot der früheren Residenzstadt eine Kapazität von 800 Betten (inclusive Bückeberg-Klinik) entgegen. Die Kaufkraft, die der Zusammenschluss repräsentiert, ist mit knapp 50 Prozent des Gesamtanteils der Einwohnerschaft beträchtlich. Denn zu den 700 Heimbewohnern kommen noch deren Besucher und Angehörige. Kommen aber auch die Mitarbeiter selbst, die mit ihren Familien mit Masse in und um Bad Eilsen herum leben. Der Gesundheitstag am 7. Mai soll die Betriebe für Interessierte noch transparenter machen. "Wir wollen zeigen, dass unsere Häuser die Qualität, die sie sich auf die Fahnen geschrieben haben, auch tatsächlich bieten", sagt Schlokat. Roggow ergänzt: "Sollte das (Pilot-)Projekt den erwarteten Zulauf bringen, können wir uns vorstellen, eine solche Messe künftig auch über zwei Tage hinweg auszurichten." Besonders froh sind die Teilnehmer-Betriebe, dass sie auch die Gemeinde Bad Eilsen mit ins gemeinsame Boot holen konnten. Dass beim Pilotprojekt am 7. Mai - diesmal - noch nicht alle Betriebe aus dem Pflegebereich dabei sind, führen die zehn Teilnehmer auf drei Gründe zurück: Das Projekt kostet erstens Geld und zweitens Zeit. "Außerdem", glaubt Schlokat, "ist noch nicht bei allen die Einsicht vorhanden, dass ein Zusammenschluss wie der unsrige notwendig ist". Das werde sich spätestens nach der Messe ändern. Derweil haben sich bereits Ausschüsse gebildet, die jeweils einen Teil des Gesundheitstages organisieren. Werbeausschuss: Bock, Schlokat; Veranstaltungen und Vorträge: Roggow, Schönwald; Essen& Trinken: Kutschera, Meyer; Attraktionen: Meyer. Sämtliche Partner bemühen sich darüber hinaus um Sponsoren, sprechen befreundete Betriebe an. Auch die Details der Messe selbst werden klarer und klarer: Während ein Laser bunte Farbreflexe auf die Wände des Kursaals wirft und die Stände der Aussteller - im Wortsinn - in günstiges Licht setzt, sollen im benachbarten Kurtheater/Kurkino Filme laufen, die insbesondere die Zielgruppe der Senioren ansprechen. Etwa Leinwand-Klassiker mit Heinz Rühmann, aber auch "Das Wunder von Bern"; der Film von Ex-Profi-Kicker und Regisseur Sönke Wortmann rankt sich um das WM-Finale 1954, als die deutsche Nationalelf Ungarn mit 3:2 schlug. In den Pausen zwischen den Filmen sollen die Logos der teilnehmenden Betriebe an die Wand projiziert werden. Ebenfalls Bestandteil des Rahmenprogramms: Fachvorträge von Medizinern, aber auch Musik diverser Stilrichtungen. Eine Cocktail- und Cafe-Bar, Speis und Trank in separaten Pavillons, Kuchenbüfetts, Gulaschkanone und Grillpfanne runden das Angebot ab. Die Ausrichter des Gesundheitstages am 7. Mai: Altersruhesitz von Stein; Alten- und Pflegeheim Hilaris; Bückeberg-Klinik; Gemeinde Bad Eilsen; Haus Berlin; Kurpark-Residenz Stuckert; Residenz am Harrl; Senioren-Domicil am Kurpark; Seniorenhaus Pro Geriatrie; Senioren-Residenz Zimmermann.

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