weather-image
CDU-MdB Dr. Ralf Brauksiepe zu Gast bei Eggers und Harting

Wieder mehr Gewicht für das Prinzip "Fördern und Fordern"

Bückeburg (bus). Als eine "gute Nachricht für alle Handwerker in Deutschland" hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Ralf Brauksiepe die für Ende dieses Monats vorgesehene Abschaffung der so genannten Ich-AGs bezeichnet. Brauksiepe war auf Einladung der CDU Schaumburg in Bückeburg, wo Besichtigungen der Textilpflege GmbH Eggers und des Malereibetriebs Harting auf dem Programm standen. Mit der Abschaffung müsse "dem Prinzip ,Fördern und Fordern' wieder mehr Gewicht" verliehen werden, sagte der Politiker im Anschluss an die Besuche.

Die Nachfolgeregelung stelle sicher, dass "diese Konkurrenz mit erheblichen wettbewerbsverzerrenden Tendenzen für das Handwerk" zukünftig wegfallen werde. Insgesamt betrachtet gelte es, die "Rahmenbedingungen so zu setzen, dass der Faktor Arbeit nicht weiterhin eine einseitige Belastung" darstelle, führte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Arbeit und Soziales" und arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aus. Co-Gastgeber Peter Harting mahnte nachhaltige Veränderungen an. "Falls sich nicht grundlegend etwas verändert, wird es den Mittelstand in seiner heutigen Form bald nicht mehr geben", erklärte der Innungsobermeister. Die gegenwärtigen Rahmenbedingungen seien keineswegsvon Vorteil. Und: "Wir sind am Rande dessen, was wir leisten können." Unter den Gesprächpartnern (außer Brauksiepe und Harting waren Ulrike Eggers, CDU-MdL Friedel Pörtner, CDU-Landratskandidat Klaus-Dieter Drewes, Torben Sven Schmidt vom CDU-Kreisvorstand, sowie Regina und Kai Harting anwesend) herrschte Einvernehmen darüber, dass weniger Bürokratie und möglichst einfach handhabbare Regeln von Vorteil wären. Harting machte seinem Verdrussüber die Zahlungsmoral einiger Kunden deutlich. Es sei "haarsträubend, welche Möglichkeiten derzeit gegeben sind, eine Rechnung nicht oder unvollständig zu bezahlen".

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare